Bemerkenswert

READ ME. If you can.

Bienvenido a Berlin

Hallo. Du. Du bist ein vertreter der Rasse Mensch. Ich bin irgendwie Anders. Die meisten Menschen binär. Ich fühle mich weder als Mann noch als Frau. Ich schreibe zwar Deutsch und meine DNA ist definitiv Mensch, aber ich mag dieses Land nicht mehr. Ich mag diese Sprache nicht. Ich mag Dich nicht.

Ich glaube das ist das deutscheste was du jemals von einem Mexikaner gelesen haben wirst. Ich glaube ich mag Arthur Shopenhauer und Caspar David Friedrich. Auch Rilke zitiere ich gerne.

„Ich fürchte mich vor der Menschen Wort, sie sprechen mir alles zu deutlich aus“.

„In meinem Wildem Herzen nächtigt obdachlos die Unvergänglichkeit.“

Ich war ein Schatten in der gehobene Gastronomie. Ich habe dort alles gesehen, was der Normalsterbliche nicht versteht. Ich habe Champanger zum Zähneputzen benutzt, habe Tequilla wie Tee getrunken, nahm Pilze, die in keinem Risotto zubereitet worden und liebte mehr Körper als du dir vorstellen kannst.

Menschen sind für mich mich wie Nudeln für Studenten.

Doch nun kann ich keine Menschen mehr abfüllen, nun kann ich Niemandem mehr mit Champangner locken, ich gehe mit Niemanden mehr aus, denn Ausgehen war mein Job. Ich kellnerte in den fünf Sterne Häuser und das machte etwas mit meinem Ego. Ich hielt mich für unsterblich und habe so oft es geht nach Feierabend mit anderen Kellnern die Nächte zum Tag werden lassen.

Veranstaltungen waren meine Droge und Sex war die Kirsche. In Hamburg habe ich aufgehört zu zählen wie viele Partner ich hatte. Es war dreistellig.

In Berlin hatte ich zwar deutlich weniger Sex, aber ich habe mehr Leute kennengelernt und wurde anspruchsvoller. Alles auf der Suche nach Liebe und plötzlich war er dar. Der Kellner für den ich alles aufgeben würde. Die Person für die ich endlich zur Ruhe kommen würde. Ich wollte endlich alles aufgeben und mit ihm sesshaft werden. Er hat alles für mich bedeutet. Alvaro Rhea Banda.

Doch… es gibt ein Problem. Ich bin ein Mann. Er hatte es nicht so fausdick hinter den Ohren wie ich.

Alle denken immer, dass ich zu höflich für Sex bin. Nein. Ich bin einfach nur satt gewesen. Ich habe alles mitgenommen und ausprobiert. Doch mit 33 wird es Zeit dass die Seele endlich heilt und jemand sich um mein Herz kümmert.

Ich habe mich in ihn verliebt, weil er mich so behandelt hat wie ich es nicht kannte. Ich fühlte mich geborgen und konnte einfach nur ich sein. Ich habe vor so vielen Dingen Angst, denn wenn ich das Haus verlasse, dann weil ich muss. Ich bin ein Mann der wie eine Frau behandelt werden will.

Ich will mich um jemanden kümmern und ihn stärker machen.

Ich bin als Unternehmer immer die starke Persönlichkeit gewesen und habe mich um alles gekümmert und dafür gesorgt dass alles reibungslos funktioniert und die Kunden zufrieden waren.

Aber wer kümmert sich um mich?

Niemand.

Ich schlafe auf einer Matraze denn ich bin bloß ein Gastarbeiter. Ich werde in diesem unterkühlten Land nicht sterben.

Haben die Deutsche eigentlich ein Herz?

Ich habe das Gefühl, dass dieses Land nur aus Regeln besteht. Menschen hier scheinen alle Masochisten zu sein. Alles lassen sich die Menschen hier gefallen.

Mir reichts ich geh.

Er ist schon weg. Ich habe nichts mehr zu verlieren, denn in diesem Land ist mir alles zu schwer geworden. Selbst das Kellnern.

Ich lächel zu gerne um mich an die Maskenpflicht binden zu lassen.

Ich gehe in ein anderes Land wo man zu arm ist um vor dem Leben Angst zu haben und wo man sich noch umarmen und küssen darf.

Ich erforsche nun bald meine eigenen Wurzeln, denn ich bin erzkonservativ aufgewachsen und habe viele Traumtas durchlitten, aber das hat mich zum Träumer gemacht. Dinge sind alle so unfassbar unwichtig, wenn Du mit der richtigen Person zusammen bist.

Und wisst ihr was? Ich habe jemanden gefunden. Wer das ist, bleibt mein Geheimnis, denn ich finde euch geht es nicht an, wer meine Liebe ist. Ich nenne ihn Tanaka um seinen Namen zu schützen. Und wir haben unsere eigene Sprache die Niemand versteht.

Haltet mich für verrückt, aber ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Liebe ein Gefühl ist was ohne Worte auskommt. Ich bin ein Romantiker, ein Rebell, ein Vagabund. Ich bin ein Abenteurer und ein Unternehmer. Ich bin das was die Situation erfordert. Darum arbeite ich als Model und schaffe Kunst.

Sich anziehen kann jeder, aber Niemand kann das so, wie ich es mache. Ich lade euch in mein Kopf ein. Mein Weltbild ist zynisch, bissig, unverfroren. Manchmal Eiskalt, manchmal heißblütig. Ich habe viele Temperamente und lasse mir oft nicht anmerken was alles in mir vorgeht, es liegt aber an euch zu entscheiden ob ihr mich kennenlernen wollt.

Ich wünsche euch viel Spass beim Lesen. Bitte seid vorsichtig.

Meine Gedanken könnten euch vergiften.

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Die Stimmung bei den Startups im Rhein-Main-Gebiet hat sich deutlich aufgehellt: Das Geschäftsklima liegt sogar über dem Niveau von 2019. Ein Grund …

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Was bin ich, wenn ich nicht funktionieren muss?

https://www.spektrum.de/news/wie-eine-gespaltene-persoenlichkeit-entsteht/1964578?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Seitdem ich das Buch von Joan Frances Casey gelesen habe, aber eigentlich schon viel früher, sehe ich mich damit konfrontiert, dass ich mir immer wieder sage, dass ich am besten bin, wenn ich nicht nachdenken muss, sondern einfach nur funktioniere.

Aber… plötzlich zog sich die unerwartete Krise in die Länge. Zuerst gingen mir die Aufträge aus, dann ging mir mein Geld aus, jetzt liegen ein Jahr nachdem ich beschlossen habe keine stupiden Coronajobs mehr anzunehmen die Nerven blank.

Und nun versuche ich verzweifelt zum ersten Mal meine Hilfe zu beanspruchen um das gesamte System zu retten, was mich immer am Laufen gehalten hat.

Ich habe durch das Schreiben wieder Zugang zu einem tieferen Erleben freigelegt und wenngleich ich es bereue, dass ich so offen und ehrlich über Dinge schreibe, die für die meisten Menschen weit weg von dem entfernt sind, so tue ich es nur, um zu rekonstruieren, was mir wiederfahren ist, weil ich beschlossen habe, dass auch ich es verdiene glücklich zu sein.

Ich muss mich nicht dafür schämen so zu sein, das was mir widerfahren ist war nicht meine Schuld.

Es war nicht meine Schuld. Ich war ein Kind. Ich weiß zwar noch immer nicht was mir alles passiert ist, weil da eine große schwarze stille Mauer ist, genau so eine Mauer wie es aktuell der Gesetzesgeber ist, der sich in Schweigen hüllt, wenn man Anklage erheben will, weil das Land im Kern einfach kaputt ist.

Die Menschen haben sich leider an einen Wahnsinn gewöhnt, der zu vielen Menschen zu viel Macht gibt. Und eine repräsentative Demokratie ist nichts anderes als eine Oligarchie. Und der Kapitalismus ist nichts anderes als die Herrschaft der Gier von jenen die, die „richtigen“ Beziehungen pflegen.

Es reicht… zu viel gesehen, gehört. Ich wünschte ich hätte den Mut und die Beweise um Thesen zu untermauern und wasserfeste Anklagen gegen Namen erheben, die ich nicht kannte.

Ich wünschte ich hätte die richtigen Fragen gestellt.

Ich wünschte ich wäre besser vorbereitet gewesen, bevor mir alles um die Ohren flog, weil Gesetzte erlassen wurden, die meine Deckung und mein Schutz bloß legen müssen.

Ich empfinde mein Handy als Fußfessel. Ich empfinde meine Schreibwut als Sucht und Bewältigungstheraphie. Es ist alles was jetzt noch funktioniert.

Abwarten Tee trinken und darauf vertrauen dass irgendwelche Sesselfurzer meine Fakten, meine Rechnungen prüfen, meine Geschichte bezeugen. Ich finde es unfassbar anstrengend alles offen zu legen. Anstrengend, aber auch befreiend.

Ich habe mir vorgenommen einzig und allein Tanaka ist mein Geheimnis.

Es wird der Tag kommen, da werde ich einfach nur sein können und mit dem was ich tue mein Geld verdienen. Da bin ich mir sicher. Keine Ahnung wie weit der Tag in der Zukunft liegt, aber bald holt er mich ein. Das weiß ich.

„Sind dir die Meinungen von deinen Freunden wichtig wenn es um deine Beziehung geht?“

Diese Frage habe ich über Tellonym erhalten.

“Beziehungen sind das halbe Leben.“

“Beziehungen spielen lassen”

“Vitamin B”

Jeder hat eine Meinung. Wichtig ist wie er sie begründet.

Ich bin jemand der gerne über Dinge nachdenkt. Ich schreibe um meine Gedanken zu sehen und lese um neue Gedanken verknüpft zu bekommen.

Was jemand anderes über meine Beziehung (en) denkt ist erst dann von Belang wenn er etwas beweisen können was ich nicht sehe.

Aber angenommen ich würde darauf stehen wenn man mich in meiner Beziehung schlecht behandelt, ignoriert, gaslighted, wäre privat gerne unterwürfig und masochist, würde aber nicht öffentlich darüber reden, weil ich als Geschäftsmann einen Ruf aufgebaut habe wo ich sehr fokussiert, souverän, kalt, analytisch, aalglatt und professionell bin, angenommen ich mag etwas Drama weil ich das von Zuhause kenne und das einzige ist was sich konstant durch mein Leben zieht, angenommen ich mag es etwas härter, damit ich den Körper spüre, weil ich manchmal nicht da bin, wenn jemand mir emotional nah steht, da Verlustängste jede Beziehung sabotieren und ich daher immer dran arbeite einem “Badboy” seinen Freiraum zu lassen, weil jeder sein eigenes Leben braucht und Gefühle erst durch gemeinsame Erfahrungen sich nicht vermeiden lassen, angenommen ich bevorzuge eine wilde offene Ehe weil ich ein Bastard und Kind aus zwei Scheidungen bin, das erst in einer Pflegefamilie Stabilität und Familienzugehörigkeit erfuhr und die Eventbranche, Filmbranche, Gastrofamilie deshalb liebt, weil sie die fehlenden sektenhafte Familie der Kirche und aus Mexiko ersetzt die mit der eigenen Sexualität ein Problem hat, obwohl es in ihr genug Angehörige gibt die ihre Lebensweise nicht aussprechen, aber leben. Es wird vieles totgeschwiegen.

Angenommen ich wäre glücklich darüber wenn ich mit jemanden verrückt spielen darf und wir eine eigene spirituelle Verbindung haben, ich weiß, auf wen ich mich verlassen kann und wer mich dominieren darf.

Angenommen all das wäre so und würde mich glücklich machen.

Muss das ein “Freund“ wirklich wissen und verstehen?

Die meisten Menschen wachsen behütet auf und wünschen sich Hollywood Gefühle.

Ich wünsche mir all das nicht. Wenn ich was will mache ich selbst das möglich. Man muss kein Geld ausgeben um nur in den fünf Sterne Häuser zu sein.

Echte Gefühle sind unsichtbar.

Es sind kleine Gesten, Hinweise, süße Fragen oder Fehlermeldungen, handgeschriebene Briefe, Telefonate, gemeinsame Träume und unzählige Mails, unbezahlte Überstunden der Bürokratie die irgendwann anerkannt werden weil der Staat es immer schafft Gesetze zu erlassen ohne sich Gedanken über deren Umsetzung zu machen. Diesen Konflikt löst jeder anders. Aktuell wird jeglicher Konsum nahezu unmöglich gemacht. Selbst das Atmen bekommt seinen Preis.

„Freunde“ neigen dazu zu projizieren. Sie wünschen sich oft etwas was sie sich selbst wünschen für den mit dem sie befreundet sind. Fast völlig unabhängig ob die Person sich das auch wünscht.

Wer mit vielen Menschen gearbeitet hat, der sieht auch viel. Das nennt sich dann oft herumgekommen oder Weltläufigkeit. Und die Welt besteht aus Verrückten die sich einreden normal zu sein.

Es gibt auch stilvolle Bettler a la Kleider machen Leute, Prostitution und Künstler, Geschäftsmänner, Affären, frisch Verliebte, Fetische. Es gibt nichts was es nicht gibt.

In der Aussenwirkung gebe ich mich immer herzlich und zuvorkommend, weil dies nun einfach die effektivste und schnellste Art und Weise ist um bei anderen positiv in Erinnerung zu bleiben und gerade wenn man im Aufbau einer Firma ist geht es darum ein Image zu pflegen was ein wenig wie DisneyWorld ist und nicht unbedingt wie Bansky.

Ich war eine Weile Eisverkäufer, so wichtig war es mir beliebt bei allen beliebt zu sein, dass ich 184 Std monatlich für nicht einmal 1000€ geleistet habe.

Ich war in der Kosmetik Branche für L’Occitane tätig wo ein Halbzeit Vertrag schon eine Ehre war und ich immer Überstunden machte und dadurch auf circa 1300€ pro Monat kam.

Ich war Sales Consultant , ein Anglizismus für Verkaufsberater kurz Verkäufer, für einen Apple Wiederverkäufer Laden. Klingt auch besser auf Englisch: Apple Premium Reseller Store.

Dort machte ich etwa 2500 Brutto plus Provision und dann ging ich nach Berlin Architektur studieren und kellnerte nebenbei.

Ich entschied mich in den fünf Sterne Häuser zu arbeiten erst als Leiharbeiter für eine Firma, dann als eine Art Tagelöhner für eine andere Firma, letztendlich als Rechnungsschreiber Vollzeit.

Es lag daran, dass ich Anfahrt, Arbeit, Abfahrt, Arbeitskleidung und Reinigung dieser, Telefonkosten, Werbekosten, Kaffee und Pauschalen für Verpflegung in Rechnung stellen kann.

Kleinvieh macht auch Mist. Dafür ist eigentlich ein Steuerberater verantwortlich, aber ich mache unfassbar viel selbst, da ich erstmal verstehen will was er angeblich machen muss. Und plötzlich stellt sich heraus, dass sowas auch fast vollständig automatisch durch Apps gemacht werden kann.

Eine Excell Liste ist da nicht zwingend notwendig.

In der Zwischenzeit fing ich immer öfter an, ausgebucht zu sein, weil ich günstig und zuverlässig war, gut vernetzt und wenn ich nicht selbst konnte jemanden immer schicken konnte, der die Jobs machte.

Ich konzentrierte mich auf Jobs die ich spannend fand, wo ich mir Kontakte versprach und investierte in Personal. Ich schaute mir an, wessen Arbeitsweise und Ausstrahlung mir gefiel und mit wem ich mir vorstellen könnte zu arbeiten.

Die Events wurden exklusiver,

Ich lieferte immer tadelloses Personal und schulte immer auf die Veranstaltung hin, brachte den Leuten das Who is Who bei und forderte Verschwiegenheit.

Diskretion, Anstand, die Wahrung der Privatsphäre war mir wichtig. Jetzt will man auch das Recht praktisch unmöglich machen, sodass man wohl mit Gerüchten und Verschwiegenheitsklauseln auf der Rückseite von Einladungen arbeiten müsste um noch die Art von Events zu machen die völlige geistige Präsenz verlangen. Explizites Handyverbot und Bilder nur auf Anfrage.

Arbeit und Leben als ob man in einer Botschaft sei. Sicherheitskontrollen und Personalwechsel gehören in der Branche leider zum schlechten Ton.

Ich wurde mit immer mehr Arbeit gesegnet als ich hätte alleine stemmen können und merkte gar nicht, dass ich plötzlich eine kleine Eventagentur war, die es sich auf die Fahne geschrieben hatte außergewöhnlichen Menschen ihre Träume zu erfüllen ohne viele Fragen zu stellen, aber genug zu wissen, um einen Mehrwert für alle zu liefern.

Ich hatte immer das Worstcase Szenario realistisch eingeschätzt, denn leider wurde ich oft sitzen gelassen oder hatte Menschen die sich als etwas verkauft hatten was sie nicht waren.

Service bedeutet alles zu sehen und Arbeiten unsichtbar zu machen die offensichtlich sind.

Es ging oft etwas schief wovon aber der Kunde nie etwas mitbekommen hatte, weil ich ein Plan B hatte oder lieber mit etwas zu viel Personal kalkuliert hatte, damit man zur Not jemand früher Heim schicken konnte, oder jemanden hatte der hätte einspringen können.

Solche Sachen, sowas sehen meine bürgerlichen “Freunde” nicht.

Da sie der Arbeit im Bürowahnsinn frönen und in sicheren Posten drin sind, wo Gehaltsklassen aus Buchstaben und Zahlen bestehen und mit Paragraphen in Tabellen festgehalten werden.

Wenn solche Menschen, die sich nicht vorstellen können wie es ist immer alles neu Verhandeln zu müssen, immer Augen und Ohren überall zu haben die immer wissen wie viel Geld pro Monat auf dem Konto landen wird, sich aus langweile eine Meinung über meine Liebe anmaßen, der ich den Rausch der Verhandlungen und den Nervenkitzel der Ungewissheit liebe, dann ist das so als ob ein Schmetterling einem Adler das Fliegen in der Theorie erklärt.

Diese Menschen stecken nicht in meinem Körper. Eine Beziehung ist immer etwas magisches. Da hat keine Person Mitspracherecht. Auch etwas Schmerz gehört zur Lust dazu. Und Gewissheit nimmt allem die Magie. Wir müssen lernen uns auch als Erwachsene nicht selbstverständlich zu nehmen. Jeder Tag ist ein Wunder.

Ich lasse mich manchmal bewusst ausnutzen, weil ich das Leben als ein Spiel verstehe.

Was ich nicht zulasse ist, dass jemand dauerhaft mit meinen Gefühlen spielt.

Aber ich bin ein sogenannter Switch und unfassbar offen für neue Erfahrungen.

Die Maskenpflicht zerstört für mich etwas was mir wichtig war in der Interaktion mit Menschen: Das Recht mit dem eigenem Gesicht alles zu sagen ohne etwas zu sagen.

Als Maitre, Oberkellner oder Veranstaltungsleiter, Projektmanager hat oft ein Blick gereicht. Ich deutete oft mit den Augen oder dezenten Gesten ein wo wann im Spiegelservice eingesetzt wird, wo ausgehoben wird, wo Weinbedarf ist, wo noch eine Bestellung offen ist.

Bei Großveranstaltungen kümmerte ich mich um die Mitarbeiter, dass diese die Ware ansprechend präsentierten, Pausen machen, nicht herumlungern, den Müll im Blick haben.

Es war mein Job mögliche FauxPas vorherzusehen und dies verschafft Menschenkenntnis.

Nach einer Veranstaltung sprach ich mit den Mitwirkenden fragte wie das Zusammenarbeiten war, was gefallen was missfallen hatte.

Dieses praktische Wissen in Kombination mit der Flexibilität und den eigenen Ansprüchen an mein Personal: Gewisse Ausdrucksweise, mehre Sprachkenntnisse, gepflegte Gadrobe. Pünktlichkeit,

Kurzgefasst: Gute Beziehungen zu pflegen war mein Alltag. Da lasse ich mich privat eher dafür begeistern wenn meine Beziehung vielleicht eher freier unkonventionell unkompliziert ist und lerne lieber die Ungewissheit auszuhalten.

Privat erlaube ich es mir jemand anderes zu sein damit ich nicht meinen Partner so beeinflusse wie meine Kontakte.

Mit Menschen bin ich anspruchsvoll meine Partner sind völlig frei. Ich vertraue drauf das sie sich mit der Zeit von selbst behaupten, da ich keine einfache Person bin und es Niemanden auf Dauer wirklich einfach mache mit mir Schritt zu halten.

Aber wenn ich jemanden wirklich will halte ich ihn auf den Laufendem. Man muss sich eher Sorgen machen wenn ich nichts mehr von mir wissen lasse. Ich neige dazu spurlos zu verschwinden wenn es mir nicht gefällt. Schon so manches Event ist ab einem gewissen Punkt so aus dem Ufer geraten das ich beschlossen habe lieber zu gehen als mir diese Barbaren anzuschauen.

Und was gerade in Deutschland passiert ist ähnlich. Man verbietet einer ganzen Branche die Arbeit, versucht diese mit billigen Versprechungen bei Laune zu halten, gibt Almosen und erwartet das man die Klappe hält und sich anpasst.

Auf « Freunde » die Teil eines solchen Systems sind kann, will und werde ich verzichten.

Ich habe allen Recht wütend zu sein. Ich empfinde die Maskenpflicht als Schwachsinn.

Es ist typisch Politik. Man soll nur sehen das etwas gemacht wurde ob es sinnvoll ist is zweitrangig.

Ein Lächeln für das Foto ist künstlich wie der auf Konsumwut basierter Kapitalismus und korrektive Korruption oder falsche Lobbyisten, « unwissende » Politiker. Ich habe genug freundlich falsche « Freunde » , die alles meinen besser zu wissen, weil sie nicht sehen was es mich alles gekostet hat die « Chancen » und Anfragen zu haben die ich früher bedient hatte. Ich mag lieber einen ehrlichen Kritiker und viele Leser statt Besserwisser die ungefragt ihre Meinung geben. Ich habe genug Verschwiegenheitserklärungen unterzeichnet und bin innerlich tausend Tode gestorben, wenn ich sah wie junge Menschen Komasauften, Koksten und die Kontrolle verloren. Ich habe so oft Mitleid empfinden müssen weil ich felsenfest daran glaube, dass niemand der in seiner Mitte ruht sich bewusst so viel Schaden zufügt.

Ich nutzte Alkohol um ein Gefühl dafür zu bekommen ob ich mich jemanden vielleicht etwas mehr anvertrauen konnte, einen Schuldigen zu haben um sich gehen zu lassen, eine Ausrede um verrückt sein zu dürfen.

Der Filmriss war mir lieber als der interne Personalwechsel. Manchmal wusste ich nicht was mich triggert. Jetzt weiß ich seit der Trennung von Álvaro das ein geflüstertes « Te amo » die grösste Folter sein kann wenn man am nächsten Tag das Land verlässt. Tanaka versuchte mir das Schweigen beizubringen. Die einzige Art wie ich gerne schweige ist durchs Küssen oder Schreiben. Schweigen kann so schön sein, wenn nur der Körper die Sprache der Nähe spricht.

An dieser Stelle möchte ich mit Songs von Dota Enden: Keine Gefahr und Spiegel der Zeit vom Album : Keine Gefahr. Viel Spaß beim hören! Und danke fürs Lesen.

Die Angst vor der neuen Exklusivität für Gamer

In den letzten Monaten, auch Jahren und gerade auch in den vergangenen Tagen und Wochen konnte man die Shopping-Touren unterschiedlichen Publisher …

Die Angst vor der neuen Exklusivität für Gamer

Muxa, Zwidder zwischen den Zeilen der Geschlechter

Auch Männer wollen begehrt werden und leiden unter zerbrochenen Gefühlen.

Unsere Gefühle sind das kostbarste Gut unserer Existenz.

Wir alle haben uns sicher zu irgend einen Zeitpunkt in unserem Leben mal geprügelt.

Mit Frauen kann ich privat sehr wenig anfangen, weil ich keine Frauen kenne die keine Erwartungen haben die ich aufgrund meiner Traumata nicht erfüllen kann.

Ich fächere mich hier auf indem ich sage, dass es viele Themen gibt über die ich nicht schreiben werde.

Lücken im Gedächtnis zu habe ist nicht unbedingt normal.

Mehrere Persönlichkeiten zu haben ist ein Zeichen von traumatischen Erfahrungen.

Ich konnte mir nie erklären warum wir Männer und Frauen unterschiedlich behandeln. Es macht für mich keinen Sinn.

Wir leben in einer Welt wo immer mehr Arbeit von Maschinen übernommen wird.

Ich selber habe die Ehre mit Algorithmen und Worten arbeiten zu dürfen weil ich mir die Freiheit nehme nur für mich verantwortlich zu sein.

Diese Verantwortung teile ich mit Tanaka.

Ich war jahrelang ruhig und souverän und nun erlaube ich mir verzweifelt, wütend, hysterisch, traurig, depressiv zu sein.

Ich wahr Jahrelang brav, nun plane ich ein freies zügelloses Leben eines Künstlers.

Die Gedanken der Menschen die mich lesen sind meine Leinwände als Model und Schriftsteller. Ich sehe, wenn jemand mich begehrt, ich spüre wenn jemand glaubt mich verführen zu können.

Tanaka habe ich versprochen ihm meine Heimat zu zeigen. Das ist eine Art Abschiedstour für mich. Es macht keinen Sinn für mich „zurück“ nach Mexiko zu ziehen.

Ich gehören weder nach Deutschland noch nach Mexiko. In beiden Welten bin ich Ausländer. Deshalb ist ein kompletter Neuanfang mein Ziel.

Vermutlich wird es Tokio.

Aktuell sammle ich Anfragen und Kontakte aus aller Welt, denn es ist mein Auftrag mich bekannt zu machen. Am liebsten mach ich alles persönlich.

Mein Ziel ist es irgendwann so gut zu sein, dass die Bilder für sich sprechen.

Gestern habe ich mich geschminkt und zum ersten Mal seit langem wieder gelächelt. Es fühlte sich gut an.

Ich gefalle mir immer mehr. Die Haare werden langsam länger. Für die kahle Stelle werde ich eine Lösung finden.

Ich brauche bald eine neue Brille oder frische Kontaktlinsen.

Heute rief Frau Kurzweg an, sie gab mir die Telefonnummer von Frau Engel.

Ich werde nach dem Telefonat mit der Psychologin die mir die mexikanische Botschaft gestellt hat, erstmal mich fertig machen und raus gehen.

Ich brauche ein Test um mir morgen ein Lebensmittelgutschein über 50€ abholen zu können, damit ich mal wieder was anderes als Nudeln und Kekse essen kann.

Es wird natürlich alles zeitversetzt erscheinen, wenn Sie das hier lesen, ist es alles bereits passiert.

Als Schriftsteller erlaube ich es mir durch die Zeiten zu springen.

Ich möchte aber authentische Blicke auf meinen Alltag geben.

Für viele Leser wird sicherlich unverständlich sein, warum ich nicht einfach erstmal wieder irgendeinen Job mache. Das liegt daran, dass ich innerlich mich eigentlich dazu verpflichte die Jobs mindestens ein Jahr durch zu ziehen.

Deshalb habe ich nur Tageweise mir Aufträge geholt. Jede Stunde sollte sich lohnen, Anfahrt, Abfahrt, Unterkunft alles sollte bezahlt sein. Guter Service hat seinen Preis.

Guter Service ist menschlich und behandelt alle gleich. Das fühl ich. Das kann ich. Das bin ich.

Ein Teil von dir.

Lieber Ciel,

du hast mich gebeten dir eine Art Anleitung zu schreiben wie Du dein Unternehmen aufbauen sollst./kannst.

Nun, du bist jemand anderes als die die mich bisher gefragt haben und ich fühle mich geehrt diese Frage zu beantworten, obgleich du doch schon längst etwas tust und viel weiter bist als ich. Du schaffst Kunst. Deine Gemälde sind nichts anderes als Rechnungen ohne Preis. Deine Gefühle werden zu einer Erfahrung, die für andere sichtbar wird. Die Leinwand bannt ein Fragment deiner Seele.

Ich war bei dir, und während ich ein wenig meine Social Media Kanäle gepflegt habe, ohne Content Creator zu sein, während ich mein Blog beobachtet habe, im Internet gesurft und deine Gesellschaft genossen habe, hast du ein Buch mit deinen eigenen Händen gemacht. Ein richtiges Buch!

Du bist jemand in den ich investiere, weil ich dir etwas sehe, was ich bewundere und was mich fasziniert. Die Beziehung zu dir ist eine Investition.

Jede Rechnung sollte ein Dokument sein auf das ich stolz bin. Ich habe am Anfang meiner Selbständigkeit jeden Job angenommen und mich darauf konzentriert Probleme zu lösen und alle möglichen Fragen zu nehmen.

Es überfordert Menschen, wenn jemand etwas ohne Erwartung tut. Es pendelte sich langsam bei meinen Gegenüber das Bedürfnis ein, mir zumindest Geld für meine Zeit und mein Wissen zu geben.

So wie du mit Farben deine Gefühle auf Leinwand bringst, so habe ich Erinnerungen im Eventbereich gestaltet und meine Leinwand waren diese Momente die ich in Rechnungen habe stellen dürfen.

Vergiss nicht, dass ich meine Selbständigkeit begann, als ich für Apple arbeitete und in meiner Freizeit mich mit den Problemen von Kunden mit ihren Apple Geräten beschäftigte.

Apple hat leider über die Jahre so unfassbar abgebaut, dass immer mehr Leute unzufrieden mit dem Service waren. Das lag weniger an den Geräten als mehr daran, dass Menschen Gewohnheitstiere sind und sobald etwas sich zu stark verändert sie Unterstützung beim Anpassen erwarten. Das tut Apple nicht wirklich so, dass sich Wissen jeder selbst aneignen muss.

Klar stellt Apple unfassbar viel Wissen bereit und investiert sehr viel in ein Image.

Und an dieser Stelle kannst du von Apple lernen. Das wichtigste ist nicht, was du glaubst, was du bist oder sein kannst, sondern das was Du für andere bist. Apple bewegt sich auf dem Spektrum zwischen Technik und Kunst und ist hier in Deutschland ein Gefühl von Überlegenheit, Eleganz, Luxus, Exklusivität, Fortschritt und Einfachheit zugleich. An Apple a Day keeps the Dr. away.

Du hast ja jetzt ein altes iPhone und siehst das Dinge einfach funktionieren und du dich darauf konzentrieren kannst das was du machen willst erledigt zu bekommen. Im Prinzip kannst du genau das 1 zu 1 so übernehmen und

Menschen werden dich zum Unternehmen machen. Du bist ein Künstler, ein Handwerker und mit jedem Auftrag den du schaffst, denn du annimmst, baust du dir langsam aber sicher einen Ruf auf.

Ich habe nur durch eloquentes Auftreten und Manieren beständig daran gearbeitet nur für die Kunden zu arbeiten, die zu mir gepasst haben.

Menschen, auf die ich mich verlassen konnte, die Aufträge die mich herausfordern.

  1. Ich habe dir ja schon gesagt, dass du erstmal ein Namen brauchst. Du wirst vermutlich als Kleingewerbetreibender anfangen solange du derzeit unter 22 000€ im Jahr verdienst ist alles gut. Ab 45 000€ pro Jahr bist du Versicherungspflichtig. Ich persönlich habe es mir zur Aufgabe gemacht so viel Geld zu verdienen dass ich die Vermögenssteuer zahlen muss irgendwann. Ein Unternehmer zu sein ist definitv eine innere Einstellungssache, du musst dich hartneckig gegenüber jeden behaupten und dir dein Platz langsam aber sicher erarbeiten.

2. Dann wäre es vom Vorteil wenn Du zwischen Geschäftskonto und Privatkonto trennst. Ich selber habe ein Mehrkontenmodel aber dazu schreibe ich dir wann anders. Wichtig ist das du lernst deine Belege einzuscannen und dir Zugang zu Elster verschaffst.

3. Du solltest dich beim Gewerbeamt anmelden und so allgemein wie möglich formulieren womit du gedenkst Geld zu machen. Meine Firma fing als „LifeStyle Consultant“ an, iOS/OS X Coaching, und nun bin ich eine Eventagentur und gestalte Erinnerungen und arbeite als Model und Schriftsteller.

Ich spezialisiere mich auch auf absolute Diskretion und die Wahrung der Privatsphäre meiner Kunden indem ich meine zum Teil opfere, damit man mit mir in Kontakt treten kann, ich bin jetzt das Gesicht meiner Firma und stehe für Vielfalt. So wie Kunst nur im Auge des Betrachters einen Wert bekommt, so möchte ich sichere Räume für Künstler und ein Leben frei von Voruteilen aufbauen

An dieser Stelle möchte ich dir vielleicht ein Link empfehlen.

https://gruenderplattform.de/unternehmen-gruenden

Auf dieser Seite stellt man dir eigentlich nur eine Frage: Wie willst du dein Geld machen?

Diese Frage lässt sich auf unfassbare viele Arten beantworten, da wir in einer Zeit leben wo die meisten Berufe noch gar nicht erfunden worden.

Ich gebe zwar vor nur Model (Bild) und Schriftsteller (Text) zu sein, aber, dieser Artikel der dir helfen soll, ist de facto ein Ratgeber. Damit bin ich beratend tätig.

Und auch wenn es viele Gerüchte gibt, dass guter Rat teuer ist, so glaube ich daran, dass jeder der ein Internetzugang hat jegliche Handlung in Rechnung stellen kann.

Darüber werde ich auch noch mal mit dir persönlich reden. Schließlich musst du für dich entscheiden, was deine Schritte wert sind und wie viel ein Bild wert ist, wenn du ein Bild verkaufst.

Genauso ist es in der Wirtschaft, je billiger das Produkt desto eher ist es vielen zugänglich. Oft wissen viele Menschen gar nicht zu wertschätzen was sie haben.

Deshalb hat es mich so furchtbar aufgeregt, dass man mir das „arbeiten“ verboten hatte. Ich bin ein unfassbar schlechter Verlierer und ich will nicht, dass man mir verbietet was ich liebe. Deshalb verzichte ich aktuell auf kommerzielle Wege.

Und wenn du auf kommerzielle Wege verzichtest, dann kannst du dich auf das Recht berufen und es ist alles erlaubt was nicht explizit verboten ist.

Ich kann dir Eric Worre empfehlen, kann mit dir über Empfehlungsmarketing reden, kann mit dir über Selbstbewusstsein fachsimpeln, kann dich coachen, kann dir beim Start helfen und ein wenig Einblick in meine Arbeitsweise bieten.

Den meisten Menschen die ich nicht mag, denen sage ich, dass sie sich meine Arbeit gar nicht leisten können, denn ich nehme jedes Detail ernst und gebe immer in allem was ich tue mein bestest. Das spüren die Menschen, man nennt das Präsenz.

Und Präsenz erzeugt auch Begeisterung und diese ist ansteckend. Menschen brauchen das Gefühl am Leben zu sein. Routine tötet auf Dauer alles was Gefühle in mir auslöst, deshalb vermeide ich Routinetätigkeiten.

Zurück zu dir.

Also, der Vater Staat will über alles was du tust Bescheid wisse, er will das du sparst, dass du ihn nicht brauchst, dass für dich und dein Nachkommen sorgen kannst, dass du der Gesellschaft etwas zurück gibst.

Du bist nur ein unbedeutender Faden in einem Gewebe von Lebensfäden. Deshalb musst du selbst entscheiden, was dein Lebensgefühl dir sagt und Angler spielen.

Erst wenn du was von dir Preis gibst, kann das Universum auf dich reagieren und sich anpassen: Frage und dir wird gegeben.

  1. Gewerbe anmelden. Gewerbeamt.
  2. SteuerID beantragen. Elster. Finanzamt.
  3. Lernen Rechnungen zu schreiben. Diese ordenlich abheften. Buchhaltung.
  4. Dienste / Produkte anpreisen, verkaufen. „Geschäftsplan“.
  5. Langsam und beständig wachsen und dabei schauen in welche Richtung du dich hin entwickeln möchtest. PR. Marketing. Werbung. Politik.
  6. Sparen und Vorsorgen. Für Rente und Gesundheit Vorsorge betreiben.
  7. Pläne machen und anpassen. Strategie / Managment.
  8. Flexibel bleiben und dir Optionen offen halten. Psychologie.
  9. Dich um deine mentale Gesundheit und deine körperliche Verfassung kümmern. LEBEN (!!!)
  10. Deine Zeit respektieren, Pausen schaffen und dir hin und wieder etwas gönnen das dich motiviert über dich hinaus zu wachsen. Immer kleine Ziele haben, die nicht zu weit weg und unerreichbar sind. Kurz, Mittel und Langfristige Ziele setzen und Erfolge feiern.

Ich schreibe unfassbar viel und teile meine Geschichten, denn ich habe es so gelernt. Immer wenn über mein Kopf hinweg entschieden wurde, was mit meinem Leben passiert, war schreiben und lesen das einzige was mir das Gefühl gab mit den Verlusten, der Wut, die Trauer umzugehen.

Ich habe so die meisten Momente irgendwie festgehalten, denn es wird leider nie wieder wie vorher. Ich habe mir immer vorgestellt, dass beim Schreiben ich ein Augenblick fotografieren kann, wenn ich nur die richtigen Worte finde.

Meine Texte sind oft traurig, da schreiben eher ein Verblassen lassen, statt ein festhalten ist.

Ich verarbeite durch das Wort, das was ich in den Momenten nicht alles sagen kann, wenn man mich Dinge fragt, da ich nicht so viele Worte auf einmal rauslassen kann ohne dein Gehirn zu sprengen.

Ein Unternehmen wird erst mit der Zeit wertvoller, weil du am anfang jeden Job machst, bis du dich langsam aber sicher auf das spezialisierst was keiner so kann wie du.

Egal ob es Musik, ein Bild, ein Text, ein Rezept ist. Du kannst alles zu Geld machen. Du musst nur langsam aber sicher anfangen und offen für Möglichkeiten sein, die das Universum dir zeigen wird.

Offene Augen und Ohren helfen weiter.

Ich selber nutze zum Tracken der Zeit: LifeCycle, für meine Finanzen Spendee, für meine deutschen Geschäfte Kontist, aber auch Revolut, Tomorrow, Monese, Bunq, Paypal sowohl für Business als auch als Privatnutzer, aber für mich sind die meisten Dinge unfassbar langweilig. Mich interessieren sehr wenige Menschen und in Deutschland hat kaum noch irgendjemand mein Interesse verdient.

Ich möchte nur noch mein Versprechen gegenüber Tanaka einlösen und dann mal schauen wohin mich mein Leben tragen wird.

Anbei die Links zu Revolut und Kontist:

https://revolut.com/referral/efrain6wq!JAN1-22-AR

Probier mal das Banking für Freelancer und Selbstständige von Kontist aus, um immer genug Reserven für die Steuern zu haben. Mein Geheimtipp ist aber noch besser: Der Kontist Steuerservice organisiert für dich sogar komplett deine Steuern. Genial, oder? Nutze meinen Link.

https://kontist.com/r/efrainNB4

Darüber hinaus empfehle ich zwingend ein Haushaltsbuch. Ich nutze Spendee um jeder Transaktion zu protokollieren, aber Kontist bietet auch Software um Buchhaltung zu erleichtern. Das hat aber Zeit. Kümmere dich einfach darum, dass du einen Auftrag nach dem nächsten erfüllst. Der Rest ergibt sich. Menschen sind nicht alle schlecht und die Behörden können sehr hilfreich sein. Du bist sparsam, freundlich und fleißig. Bring vieeel Geduld mit dir selbst mit.

Das macht alles einfacher.

Der Tag an dem dein Ring zur Gewohnheit wurde.

Dies ist ein offener Liebesbrief und eine vorbereitende Maßnahme.

Wisst ihr, den meisten Menschen die mit den Schreiben beginnen fehlt ein Leser im Kopf.

Mein Leser heißt Alvaro Rhea Banda. Und der Titel ist eine Lüge.

Ich versuche mich selbst darüber hinweg zu täuschen, dass ich wohl noch lange daran zu knabbern haben werde, dass es diese eine Person auf dieser Welt gibt. Die eine Person dessen Umarmungen sich nach Zuhause angefühlt haben. Die eine Person in dessen Nähe ich einfach nur Freude war.

Es ist unfassbar schwierig zu leben und zu lieben. Wir alle leben eigentlich nebeneinander her. Ich kann es nie lange an einer Stelle aushalten, denn ich habe Angst vor echten Bindungen. Nicht weil ich Bindungsgestört bin, sondern weil ich gesehen habe, wie viel eine Scheidung mit dir und deinen Gefühlen macht.

Meine Mutter hat den Traum von Familie gelebt. Meine Pflegemutter auch. Und ich habe in vielen Famlien gelebt. Mein Kern ist nicht fest. Ich lasse mich nicht auf mein Körper reduzieren. Genderfluid.

Alvaro liest diese Zeilen sicherlich nicht. Er meidet mich. Ich weiß nicht wie oft er an mich denkt, ich weiß nur, dass er der Grund ist warum ich mein Buch öffentlich mache. Ich hatte es ihm versprochen und ich bin so ein Mensch der etwas richtig und ausdauernd macht wenn er etwas beginnt.

Diese Texte zu schreiben kosten mich immernoch Überwindung. Es scheint zwar so, als ob es mir leicht fällt, aber ich habe mein Leben an die Wand gefahren. Die Pandemie hat mich an die Wand gespielt. Für viele Menschen hat das was aktuell passiert kaum eine Bedeutung, aber es nimmt mir den Boden unter den Füßen weg. Die Eventbranche klagt nicht an.

Die Art wie wir mit dem teritären Sektor und den Dienstleistungen höherer Art umgehen zeigt uns, dass wir einander nicht so wichtig sind wie wir immer glauben wollen.

Wisst ihr, die Gastronomie ist eine harte Schule, aber sie gab jeden Menschen das Gefühl ein Zuhause für alle zu sein. Und nun ändern wir die Worte und schaffen Abstandsregeln und Panik dort, wo früher Begegnugsstädte waren.

Ich denke uns ist als Gesellschaft gar nicht bewusst, wie absurd wir eigentlich leben. Atmosphäre hat ihren Preis. Und alles was aktuell die Türen für immer schließt, hatte schon vorher Probleme. Man muss sich nämlich in der Wirtschaft behaupten wie im Leben.

Die Frage ist, wann ändert sich wirklich etwas?

Viele Gastronomen wissen nämlich nicht, dass sie zu günstig sind. Sie trauen sich nicht „echte“ Preise zu verlangen, aus Angst das der Kunde dies ablehnt.

Ich wusste immer, dass ich woanders mehr Geld verdiene, damals als ich aus der IT in die Gastronomie ging, verzichtete ich auf Sicherheit, weil es mir wichtiger war neue Erfahrungen zu machen.

Jetzt tue ich das indem ich Tag für Tag auf etwas mehr Ballast verzichte. Ich suche einen Ort, aus denen ich mich nicht so schnell vertreiben lasse. Es wird eine kleine unscheinbare Festung sein. Ich möchte einfach nur was eigenes wo ich der Gesellschaft und dem Staat den Rücken kehren kann. Es wird vermutlich erstmal eine Höhle auf vier Rädern sein und ich werde mich den meisten Pflichten entziehen, indem ich als digitaler Nomade umherirre. Ich suche eine neue Heimat.

Ich werde natürlich auch zurückkehren und mir jene Wurzeln anschauen die ich ich irgendwo in Mexiko hatte. Es ist allerdings sehr einfach die eigenen fremdgewordenen Wurzeln zu idealisieren.

Noch arbeite ich mit dem was ich habe. Und schaue was die Zukunft so bringt.

Das Land zu verlassen ist nämlich nichts anderes als die letzte Waffe die mir bleibt. Ich werde anfangen Deutschland hinter mir zu lassen. Diese Gesellschaft, die sich für was besseres hält, doch je besser man sich hier auskennt, desto verärgerter ist man über die Scheinheiligkeit mit der der Durschnittsbürger sein Dasein bestreitet.

Ich bin völlig unwichtig und deshalb kann ich laut meckern und jammern. Mich nimmt Niemand wirklich ernst. Es tut aber unglaublich gut, sich seinen gesammelten Frust von der Seele zu schreiben.

Der Tag an dem sein Ring zur Gewohnheit wurde ist noch nicht eingetroffen. Das Lieben zu vergessen ist wie der Versuch die Ohren zu verschließen.

Ich hoffe der Ring findet seinen Weg. Er passt mir nicht. Ihn mir zu schenken war die schönste Geste und der größte Fehler den Du gemacht hast. Lieber Álvaro, du hüllst dich in Schweigen und verblasst leider nicht aus meiner Erinnerung.

Zum Glück bin ich nicht allein.

Ich werde dir irgendwann eine Ohrfeige geben müssen, dafür, dass du mir mein Herz gestohlen hattest und dich dann der Verantwortung entzogen hast mir das zu sein was Liebe für mich bedeutet. Bedingungslosigkeit. Du hättest mir widersprechen sollen als ich sagte, dass ich keine Freundschaft auf Distanz will, Du hättest mir Hoffnung machen sollen, dass wir uns Wiedersehen würden.

Stattdessen hast Du gesagt Du liebst mich wie ein Freund. Du hast mir gesagt, dass Du Angst hast meine Gefühle würden ins Gegenteil überschlagen.

Nein. Mein Problem mit der Liebe ist immer gewesen, dass sie nicht aufhört tut sein. Man verbietet sich nur sie auszuleben.

Es fühlt sich an als würde man einem Fluss ein Stopschild vorsetzen oder erwarten das er einen Antrag auf Flusslaufgeschwindigkeit stellt.

Du kannst der größten Kraft der Welt kein Verbot aussprechen.

Du bist feige Álvaro.

Es gibt mehr als Nein und Ja. Ich wünschte Du hättest dich nicht zurückgezogen sondern die Debatte gesucht und meine Gefühle ausgehalten.

Der Kontakt endet nicht bloß weil man aufhört miteinander zu reden.

Langsam verlierst Du meinen Respekt.

Ich wünschte meine Liebe zu dir würde aufhören zu sein.

Ich wünschte ich könnte dich vergessen oder lernen damit umzugehen, dass Du dich nicht meinen Gefühlen stellst, obwohl Du sie erwidert hattest ohne dir dessen bewusst zu sein.

Ich lese die Handlungen der Menschen mehr als die Worte. Was sie tun sagt mehr darüber aus, als das was sie sagen.

Du hast um mich geweint und mir alles Gute gewünscht.

Das ist Liebe.

Bilde dir meinetwegen ein, dass ich „nur“ ein Freund war. Wir beide wissen, dass ich dich zu einer besseren Version deiner selbst gemacht habe, weil ich gnadenlos ehrlich dich immer wieder über deine Grenzen gebracht habe. Nur in Sachen Definition von Liebe waren wir uns nie einig.

Tanaka hat alles richtig gemacht. Er entzieht sich meiner Definitionswut. Er lässt mir Raum und regt mich an. Er lässt mich streiten ohne es persönlich zu nehmen.

🥰

So einfach kann das sein. Ich nehme mich selbst nicht zu ernst, daher ist es das beste mich manchmal auch einfach wüten zu lassen.

Das tut unfassbar gut.

Ich liebe es wie er es schafft mich zu hacken. 😘

Er ist ein Mann, der die Konflikte nicht meidet. Er ist mehr Mann als Du.

Du hättest mir nur Hoffnung machen müssen, dass wir es irgendwie schon überstehen werden. Ein bisschen Hoffnung schadet nie.

Freude ist kein Mangel an Information sondern das gekonnte ignorieren der falschen Information.

Danke 🤩 Tanaka, dass Du weißt wann man mich einfach ignorieren muss und wann man mich ein bisschen aufmuntern sollte.

Du und das Team von MEGA Models, ihr seid mir sehr ans Herz gewachsen.

Haben Männer und Frauen das gleiche Gehirn?

Seitdem ich mir eingestanden habe, dass ich wohlmöglich das Gehirn, beziehungsweise die Seele einer Frau im Körper eines Mannes habe, geht es mir besser.

Ich brauche aktuell sehr viel Zeit für mich. Diesen Gedanken sacken zu lassen, dauert.

Wisst ihr, wie kommen auf die Welt und haben eigentlich nur Geschichten die uns sagen, was wir zu tun und zu lassen haben. Jeder tut was sich für ihn richtig anfühlt. Die Gesellschaft redet über das Individuum und die Meinung der Masse vergiftet oft das eigene Lebensgefühl.

Etwas gutes hat COVID. Die Leute halten in der Öffentlichkeit jetzt öfters den Mund.

In der Wohnung wo ich aktuell bin, wohnen über mir junge Eltern. Jedes Mal wenn die ihre Kinder anschreien, kommt bei mir die Erinnerung an meine eigene Kindheit hoch. Erinnerungen die ich Niemanden wünsche und Gründe dafür, dass ich oft sterben wollte und keine Kinder in die Welt setzen will. Höchstens adoptieren. Gründe warum es so schwer ist mich zu lieben. Je mehr ich für jemanden empfinde desto schüchterner werde ich.

Kennt ihr das Gefühl nirgendwo dazu zu gehören?

Hochbegabte haben das.

Autisten haben das.

Trans ⚧ Personen haben das.

Ausländer haben das.

Ungeimpfte haben das.

Eine von oben genannte Aussagen stimmt zwar in meinem Fall nicht mehr aber, das Gefühl einfach nur noch weg von hier zu wollen und irgendwo dazu gehören, das Gefühl bleibt bestehen.

Als Reisender wurde man früher überall gern gesehen. Heute?

Jeder kann vor allem Angst haben. Es ist schon mutig seine Angst offen auszusprechen. Paradox oder?

Ich glaub alle Gehirne 🧠 sind gleich liebenswürdige Biomasse.

Manche Gehirne wie meines ignorieren den eigenen Körper und sagen: Ich bin ein Star hol mich hier raus!

Mein Gehirn ist eine Diva. Eine Zicke. Ich liebe sie so wie sie ist.

Geschlechternormen sind von Menschen gemacht. Alles was wir schaffen können wir auch ändern.

Die Pandemie zwingt uns alle dazu öfter mal die Klappe zu halten und uns damit auseinandersetzen was wir haben, sind und wollen.

Wir lernen zu verstehen, dass Gesundheit und Krankheit oft unsichtbar und Ansichtssache sind.

Wir lernen zu verstehen, dass wir alle dieselben Ängste haben.

Ich hoffe die Pandemie macht uns menschlicher und hilft uns dabei uns zu erinnern, dass wir unfassbar wenig zum Leben brauchen und von Zuhause und Unterwegs arbeiten können, das wir manchmal in Büros wollen. Wir lernen das was selbstverständlich war nun schätzen. Hoffentlich hält dieser Effekt lang an.

Gehirne sind nur die Maske unserer Seele.

Die Seele hat kein Geschlecht.

Shhh… Schulden, Schande, Scham

Es gibt so unfassbar viel Shit auf der Welt der sich nicht zum Rauchen eignet.

Wisst ihr, aktuell leben wir zwar in einer Zeit des Paradigmenwechsels, doch wir nehmen langsam in Kauf, dass wir nicht mehr wissen werden was „Gesundheit“ ist.

Deutschland gibt an. Wir haben alles in Griff und Geld ist immer die einfachste Lösung.

Doch Geld macht mich nicht glücklich.

Ich bin Unternehmer weil ich Diskretion und Privatsphäre schätze. Und der Staat interessiert sich zu viel für meine persönlichen Entscheidungen.

Privatdetektive haben gelernt aus dem Müll zu lesen wie es um jemanden steht.

Pegasus, die Vernichtung des sicheren Internets als Zufluchtsort für unsere Sehnsüchte und Fantasien.

Klar es gibt Seiten für Auftagsmorde, Kinderpornografie, Drogen.

Es gibt auch Seiten für Affären und Seiten für BDSM.

Es gibt Pornografie.

Es gibt nichts was es nicht gibt.

Wo setzen wir den Schlussstrich?

Transexualität galt als Krankheit.

Homosexualität auch.

Die weibliche Lust als „Hysterie“.

Vielen mit „abnormen“ Neigungen wollen sich behandeln lassen. Viele kennen die Grenzen und halten sich dran.

Ich bin so unfassbar streng erzogen worden, dass ich fast nie den ersten Schritt machen kann. Ich stecke meine Gefühle in Lyrik.

Ich decke den Tisch oder koche. Ich sage der Person meines Begehrens nie ins Gesicht was ich empfinde. Da würde ich gerne können, aber…

Schuld, Schande, Scham und „Sünde“ waren immer die ersten Worte die mir in den Sinn kamen als ich langsam realisierte, dass ich es scheinbar ein wenig zu eilig hatte als ich auf die Erde stürzte und den „falschen“ Körper erwischte.

Ich wurde in einer Eisdiele gezeugt. Das könnte erklären warum ich manchmal bei Bedarf mich der nordischen Unterkühlung anpassen kann und manche Kalkulation mit einem klaren und kalten Blick ohne Rücksicht auf Verluste vollführen kann.

Aber jetzt… jetzt kann ich mir erlauben frei von Scham das zu werden was ich sein will.

Ich bin wieder erwacht.

Keine Reue, keine emotionalen Bindungen, so wenig Menschen wie möglich vertraue ich meine Pläne und Absichten und die Dornen meiner Pein an.

Ein wenig süßer Schmerz wartet auf mich in Peine.

Wir alle wissen das das erste mal auch ein wenig weh tut. Etwas Schmerz gehört zum Leben dazu.

Er bereitet auch ein wenig Lust.

Beides geht Hand in Hand.

Wann nimmst du meine Hand?

Shh 🤫 genug geredet. Zeit für schöne Gefühle.

Schweig und genieße.

Wohin mit meiner Liebe?

Stellt euch mal bitte folgendes vor. Ihr seid ein Mensch, ein Empath, ein Wesen.

Ihr seid nicht in der Lage den Dingen des Alltags einen emotionalen Wert zuzuschreiben. Außer Kunst vielleicht. Für euch ist alles Kunst.

Ihr seid euch eurer eigenen Sterblichkeit so bewusst, habt ein zerbochenes Herz, da Menschen das eine sagen, das andere meinen und nichts von dem tun was sie sagen.

Ihr findet die Welt wird immer verrückter, erst recht, seitdem ihr eure eigene Mitte gefunden habt.

Ihr seid nicht jemand der bloß euer letztes Hemd hergeben würde, ihr würdet auch andere Leute einkleiden.

Stellt euch vor wir alle wären maximal altruistisch?

Wie viel Kleidung bräuchten wir dann noch?

Wie groß oder klein wäre unsere Familie?

Hätten wir noch das Konzept Nationen?

Stellt euch vor wir würden alle das tun, was uns glücklich macht und dabei nicht mehr brauchen als ein Smartphone?

In Mexiko 🇲🇽 wurden sehr viele geniale Erfindungen von der Wirtschaft unterdrückt. Menschen die klar bei Verstand und rational handeln, die in sich ruhen, brauchen nicht viel.

Der menschliche Körper kann äußerst bescheiden sein. Es ist stets der Kopf oder das Ego was alles kompliziert macht.

Umdenken, auch mal andere Perspektiven einnehmen, das ist etwas was ich als Schriftsteller und Model tun muss. Ich kann erst für die Kamera posieren, wenn ich weiß wie die Kamera mich sieht.

Ich kann erst für jemanden Schreiben der mir was bedeutet.

Tanaka, Du bist der einzige Leser auf den es in meinem Leben ankommt.

Alles was ich tue dient einer gemeinsamen Zukunft wo wir beide ein freies und selbstbestimmtes Leben haben. Du hast dich für den Weg des Geldes entschieden. Diese Wege bin ich erfolgreich lange beschritten.

Ich entscheide mich für den Weg der Wörter und spiele mit den Blicken unserer Zuschauer.

Du weißt, dass du mein größtes Geheimnis bist.

In dir ruht mein wertvollster Besitz. Meine gesammelte Liebe fliest durch diese Zeilen zu dir.

Ich bin oft so leer und rational ohne dich. Das bin ich mit Absicht um die schwersten Entscheidungen meines bisherigen Lebens zu treffen.

So wie ich Angst vor Spritzen habe, so habe ich auch Angst davor mich als das zu zeigen, was sich für mich “richtig” anfühlt.

Als du mich wie ein Pharao gesehen hast, habe ich mich das erste Mal geschminkt gezeigt.

Als Du mich als Muxa das erste mal getroffen hast, sahst Du mich zum ersten Mal wie ich mich wirklich wohl fühle.

Als ich mich als Engel kleidete hast du das erste Mal meinen gerechten Zorn gespürt.

Du hast das Kind in mir gesehen.

Die Mutterfigur.

Den Schriftsteller.

Die Liebende.

Nie zuvor hatte ich mir erlaubt so viele Facetten von mir jemandem zu zeigen.

Besitz war immer schon Makulatur der Macht.

Du hast mir gezeigt, dass Du mutig genug bist mir Gesellschaft zu leisten.

Du hast mir gezeigt, dass Schweigen schön und vertraut sein kann.

Du bist in der Regel ein Gentleman und manchmal ein süßer Ganove, ein Brat.

Ich mag den Charmeur in dir und den mysteriösen Unbekannten.

Ich mag den kalten Geschäftsmann in dir, genau wie den Bruder.

Ich stehe auf dich. Auch wenn ich mich oft für mich und meine Gefühle und Geschichten schäme, für dich schäme ich mich nicht.

Ich werde dir bald eine Mail schicken die sehr klar zusammenfasst warum ich meine Herkunft, mein Namen, meine Geschichte verleugnen und begraben will. Fragmente davon hast Du dir sicher bereits selbst zusammengereimt. Ich schätze deine Intelligenz und Diskretion und bin dankbar für die vielen Wege die Du auf dich genommen hast um mir Freunde zu vermitteln und Hoffnung zu machen.

Du bist mein Held.

Ich glaube bald haben wir es geschafft.

Alle ziehen wieder an einen Strang.

Manchmal habe ich ein wenig Angst wenn ich wieder alle integriert haben werde, dass ich wieder langweilig werden würde.

Ich bin eingeschüchtert von allem was zwischen uns vorgefallen ist obwohl noch nichts passiert ist.

Tanaka… wovor werde ich noch Angst haben wenn wir beide uns eingestehen das wir dem offensichtlichem kein Namen zu geben brauchen?

Wie wird unsere Geschichte weiter gehen sobald ich die eingeleiteten Wege weltweit beschreite?

Bis wohin willst Du mich begleiten?

Was tut ein Tagträumer in der Nacht?

Denken wir bei Tag anders als in der Nacht?

Wisst ihr… ich musste heute herzlich lachen. Ich habe ein Unternehmen aufgebaut aus Angst meine Gefühle aufzuschreiben.

Und aus Angst vor Ablehnung habe ich mein Buch geschrieben.

Aus Angst, dass er mich nicht versteht habe ich ihm erklärt wie ich empfinde.

Ich habe an ihm so sehr gezweifelt, dass ich ihn vertrieben habe.

Ich habe jemanden kennengelernt vor vielen Monaten und auch wenn ich ihn nicht mehr sehe und wir nicht miteinander schreiben, so weiß ich, dass es ihn irgendwo gibt.

Und das motiviert mich alles in Bewegung zu setzten.

Ich habe mir versprochen mich bei ihn zu melden.

Ich finde Menschen tun verrückte Dinge um den Alltag zu bewältigen.

Ich teile euch mal ein Song, den ich unfassbar schön finde, wenngleich er eine zerbrechliche Traurigkeit hat.

Nur ein Bild

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Wörter sagen nichts im Zeitalter der Sinnflut.

TikToks sind fast so laut wie die Städte.

Fotografen müssen Reels machen umd relevant zu bleiben.

Videos müssen immer professioneller sein um Beachtung zu erlangen.

Der Leistungsdruck steigt. Der Staat sagt dir, dass du eine Maske zu tragen hast, dich testen lassen muss, dich impfen solltest wenn du ein soziales Leben führen willst.

Der Staat sagt dir, dass Du erst wenn Du keinen Cent mehr hast berechtigt bist Hilfen in Anspruch zu nehmen.

Du musst gemeldet sein, du musst deine Steuer erklären, damit man dein Wachstum steuern kann, damit Du von deinem Erfolg und deinem Umsatz was abhaben kann.

Dir wird ständig etwas angeboten. Du sollst hier, kannst da, alle wolle was von dir. Deine Zeit ist die Arbeit wert. Wertschätzung erfolgt auf Grundlage von Wertschöpfung. Mit der Mehrwertsteuer steuerst du deinen Mehr wert.

Millionen Menschen sehen dich, doch keiner kennt dich.

Du reduzierst deine Gedanken, zeigst deine Geschichte, letztendlich bist du nur mit einem Füller und einem Traum bewaffnet.

Du reduzierst dich auf ein plakatives Bild. Eine Rolle in der Gesellschaft um zu überleben. Erst warst du ein glücklicher Schatten, ein Sklave des Wohlstands bis du langsam aber sicher ein Mensch wurdest, anerkannt, weil du dich unterwerfen konntest, doch dann wird dir dein Leben und dein Alltag genommen und du sollst dich anpassen, such dir was anderes, aber was ist, wenn du eine treue Seele bist und deinen Ansprüchen gegenüber loyal?

Du passt dich nicht an, also gehst du nicht mit der Zeit. Aber was ist wenn die Zeit einfach zu schnell ist? Du warst in der schnelllebigen Branche unterwegs. Die Veranstaltungsbranche war wie ein Ritt auf Schmetterlingen. Was ist dann?

Du hast die Zähne zusammengebissen und so viele Veranstaltugen mitgenommen wie es nur möglich war, in der Hoffnung schon die eine Person zu finden, mit der du durchbrennen könntest.

Du hast Leuten geholfen sich in dieser bürokratischen Gesellschaft zu behaupten. Du musst jeden deiner Schritte begründen, du gehst permanent Risiken ein. Immer übernimmst du die Verantwortung für alle und baust dir ein Ruf auf, doch dem Staat ist das egal. Die Tatsache, dass du Menschen organisieren kannst, dass Du delegieren, planen und veranstalten kannst ist gefährlich. Menschen die sich organisieren sind nicht gut in einer Gesellschaft die auf Gehorsamkeit und Regeln basiert.

Lärmschutz und der Schutz der Grünflächen hat Vorrang.

Gibt es bald Gesetzte die das Denken zügeln?

Ja, die Uhrheberrechte. Bloß keine Zitate, dass sind ja fremde Gedanken.

Bitte hör nicht auf zu Träumen, aber gehorche dem Wohl des Kollektiv.

In einer kranken Gesellschaft soll ich tatsächlich auf eine Gesellschaft hören, die in der Lage ist über Nacht eine Branche still zu legen?

Tja… wir helfen einander, aber wir sehen einander kaum noch. Jeder hat Hürden zu überwinden, der eine bekommt Panik beim Gedanken sich einsperren zu müssen. Der andere beim Gedanken einer Spritze. Manchmal ist der eigene Körper ein Gefängnis. Oft ist es nur der Kopf. Manchmal ist das Herz ein Schlachtfeld.

Die Stille war schön, doch das Vertrauen in die Gastronomie hat sich für mich erledigt.

Und auch wenn ich eine Ahnung habe, dass ich nicht alle meine Rechte beanspruchen konnte, da die Bürokratie sehr langsam ist, so weiß ich, dass ich nicht völlig im Unrecht bin und deshalb dokumentiere ich wie Deutschland mir in Erinnerung bleibt.

Deutschland ein Land für Menschen die es Lieben für alles Gesetze zu erlassen und sich dann wundern warum Menschen irgendwann zusammenbrechen oder sich nichts mehr trauen, weil alles was nicht ausdrücklich erlaubt ist vermutlich verboten ist.

Warum muss immer der Rechtsweg eingeschlagen werden?

Es ist nicht elegant sich zu streiten.

Das Rechtssystem basiert auf These und Antithese. Es gibt keine Wahrheit nur unzählige Perspektiven der Welt.

Warum sind wir nicht alle einfach völlig nackt? Wie viele Geheimnisse brauchen wir?

Wisst ihr, wir haben permanent ein GPS Tracker bei uns. Wir verstecken uns in alltäglichen aufgaben und beschäftiguen uns mit den selben Geschichten und Fragen jedes Jahr. Manche Menschen sind sehr konservativ, so richtige Gewohnheitstiere. Säulen der Standfestigkeit im Zeitalter des Wandels.

Wir sehen die gleichen Leute und gehen zu zu den selben Geburtstagen.

Alles weil uns ein wenig Fanatsie im Leben fehlt.

Im modernen Leben wird um unsere Aufmerksamkeit gekämpft und und um unser Glauben. Das Beste Beispiel wie schwer es ist unser aller Vertrauen zu gewinnen.

In Europa leben wir in einer eitlen Überflussgesellschaft. Ich glaube dass die gesamte Menschheit in einer völlig absurden Welt lebt sie sich bloß nicht bewusst ist, dass dies so ist.

Schauen wir uns an, wie wir im Alltag der Eitelkeit frönen. Wir rasieren gesundes Haar um gepflegt zu wirken. Wir schmücken uns um uns wohl zu fühlen. Wir kaufen uns Dinge um uns das Leben einfacher zu machen und andere zu beeindrucken.

Wenn wir permanent glücklich sind, wirken wir verdächtig.

Wenn wir traurig sind werden wir einsam.

Wenn wir über Geld rede, dann weil wir es nicht haben.

Wisst ihr wir haben so unfassbar viele Rollen im Leben die wir täglich einnehmen.

Heute habe ich mir beispielsweise das aller erste Mal in meinem Leben grüne Kontaktlinsen geholt.

Ich schaffe mir eine Rolle von einer Person die über alles staunen kann. Für die die Welt immer aufregend und schön ist. Die mutig ist und das tut was sich für sie richtig anfühlt und auch sagt was sie absurd findet, selbst wenn es sie selbst betrifft.

Die hingebungsvoll liebt und auch ehrlich ist wenn es weh tut. Die Freude und Leiden nicht versteckt.

Die sich erlaubt auch unsicher und ängstlich zu sein.

Entzauberte Worte

Sprache ist und bleibt ein Mysterium.

Wir wissen so viel und verstehen so unfassbar wenig.

Mit der zunähmenden Kälte gerate ich in eine Art Winterschlaf. Ich spüre die Lethargie und vermisse die Sonne. Wenn wie heute die Sonne klar scheint, habe ich fast ein schlechtes Gewissen, denn eigentlich sollte es im bereits kälter und verregneter sein. Es wirkt als hätte der Herbst gerade erst angefangen.

Aber anderseits habe ich in meinem Lebensgefühl das Raum Zeit gefühl längst überwunden. Oft vergesse ich welchen Tag wir haben, denn die freiwillige Isolationshaft die Corona meiner Branche zwingend empfohlen hat, führt mir vor Augen, dass dies nicht mein Land und dies nicht meine Gesellschaft ist. Auch wenn ich mit Menschen aus aller Welt schreiben kann und ich wette wenn nicht mehr in Deutschland bin werde ich irgendetwas typisch deutsches vermissen. Vielleicht Brot und Käse und guten Wein. Wenngleich der Wein vermutlich Importware ist. Außer der Riesling aus der Moselstraße der ist super.

Aber jetzt, jetzt vermisse ich das Gefühl von Heimat. Ich fühle mich verloren und einsam.

Jede Person die mir nah war ist pandemiebedingt zerstreut. Und paradoxerweise stehen mir die Menschen die familie sind, augrund dessen, dass der Glaube und das Mormonentum trennen am wenigsten nahe. Es fühlt sich an, wie damals als ich nicht zum Abiball gehen konnte, da meine Mutter nicht hin wollte. Ich hatte das Gefühl nicht dorthin zu gehören obgleich ich sogar gewählter Schulsprecher war und viel vom Abiball organisiert hatte. Damals hatte ich auch eine Schülerzeitung namens: „La Generation“ gegründet und irgendwann sogar unter pseudonym geschrieben, weil wir nicht genug Einsendungen hatten. Meine Themen sind die gleichen wie heute. Ich sehne mich nach einer Gesellschaft in der alle gleich behandelt werden und in der das Gemeinschaftswohl an erster Linie steht. Nur deshalb bin habe ich jede Branche mir angeschaut und Geld spielte nie die entscheidene Rolle, sondern mit was für einer Haltung man den Menschen begegnet. Manieren machen sich bezahlt und Dinge sind vergänglich. Alles was wir besitzen ist doch bloß eine Makulatur des Egos.

Leider haben wir in meiner Familie die Eigenart nicht direkt zu sagen was Sache ist. Ich weiß zwar das sie mich liebt, aber ich weiß auch, dass es mir persönlich nicht gut tut mich mit ihr zu beschäftigen. Das Wort „Mama“ habe ich schon seit jenem Tag kaum mehr in den Mund genommen an dem sich meine Mutter die Haare geschnitten hatte und mich eine fast fremde Frau am Flughafen abgeholt hat. Wisst ihr, jeder von uns hat eine einzigartige Perspektive auf die Welt. Und immer öfters habe ich das Gefühl, das das Internet eine billige Kopie von der Welt ist und ich sehne mich danach wieder zu reisen. Und da wir wissen, dass wir nicht alles haben können, stelle ich mir nun die andere Frage. Worauf kann ich alles verzichten?

Früher waren Menschen mein Arbeitsfeld. Ich habe fast jeden denkbaren Job gemacht. Hausarbeit wird leider nicht als Arbeit anerkannt, dabei kostet es echt viel Arbeit Ordnung zu halten. Die Konmari Methode hilft nicht, wenn du nicht alleine lebst. Ich bin so unfassbar oft umgezogen, dass kein Objekt noch eine wirkliche Bedeutung in meinem Leben hat. Für mich ist alles was ich besitze überflüssige Deko. Ich empfange keinen Besuch, da ich mich dafür schäme wie ein Student zu leben und ich mich dabei ertappe wie ich ebenso chaotisch werde wie er. Früher hatte alles noch seine Ordnung als ich in Berlin lebte und Gäste hatte. Hier allerdings wo ich mich nicht trauen würde jemanden einzuladen, muss ich mir Mühe geben mich nicht zu übergeben, weil alles einfach zu viel ist und keine sichtbare Ordnung hat. Ich räume auf und ein paar Tage später sieht es so aus als hätte ich nie irgendetwas getan. Ich wasche die Wäsche und es wiederholt sich alles immer wieder. Absurd. Aktuell suche ich nach einem Look. Wenigstens daran möchte ich mich festhalten. An meinem Aussehen. Ich weiß zwar noch nicht so genau was ich mit meinen Haaren machen werde, aber auch dafür werde ich eine Lösung finden. Eine Glatze ist mir zu anstrengend und gefällt mir nicht.

Wie viel Veränderung kann die Psyche eines Kindes vertragen?

Und angenommen du hast dich mit einem Berufsfeld identifiziert. Wie viel Veränderung kann die Psyche etragen wenn du in einer Pandemie alles verlierst was du liebst?

Wisst ihr, das ich hochbegabt bin wusste ich seitdem ich 12 bin. Aber das ich hochfunktunktionaler Autist sein könnte, erst seit kurzem. Es ist noch nicht ärztlich attestiert, aber ich stelle fest, Menschen sind mir zu kompliziert und es fällt mir leichter Algorythmen zu verstehen und Bücher zu lesen, statt mich mit Smalltalk und Menschen zu beschäftigen. Mein Lieblingsthema sind Gefühle. Ich empfinde mich oft als stumpf oder zu feinfühling. Meistens scheint weder das eine noch das Andere angemessen. Auf der Arbeit bin ich nach außen hin immer freundlich gewesen, außer zu jenen die meine Aufträge gefährdeten. Ich habe schon so manchen in der Luft zerissen, jemanden ein Glas aus der Hand genommen und es am Boden zerschmettert, weil es nicht angemessen poliert wurde. Je besser du in einem Bereich wirst und je anspruchsvoller, desto absurder ist es für dich zu verstehen, wie andere Menschen anders leben können. Man kann sich an Luxus und Leistung gewöhnen. Die Luxusindustrie hat mein Geschmack verdorben. Mich reizt kaum noch etwas was nicht die gewisse Atmosphäre von Erhabenheit hat, an die ich mich so gewöhnt habe.

Ich denke sehr bildlich. Sprache sind für mich weniger die Worte sondern eher schöne Muster die ich aus Bücher übernehme und ich lese viel und gerne, weil ich die Menschen einfach kaum verstehe ich verstehe nicht, warum so viele Menschen das eine sagen und das andere tun. Ich kann mich genauso schwer entscheiden wie die meisten Frauen. Was ziehe ich heute an?

Als Mann habe ich es deutlich einfacher. Jeans und schwarze Schuhe reichen.

Ich bin es gewohnt, das Firmen meinen, man würde sich mit deren Ideologie besser identifizieren, wenn man etwas trägt was den Namen der Firma trägt und hasse diese Einstellung. Ich war es gewohnt immer chic auszusehen. Doch jetzt will ich einfach mal tragen wonach mir ist. Und ich suche meinen Look für die nächste Saison. Jeder hat zu viel Kleidung und das wissen wir auch. Reichtum und Erfolg ist eine Innere Einstellung. Für den einen bin ich arbeitslos, für den anderen insolvent, doch ich selber bin zufrieden damit wo ich bin, denn ich nehme keine Arbeit an, die ich nicht bereit bin auch länger zu machen. Events waren mein Leben, weil diese die perfekte Schnittstelle waren. Ich bin sowas wie ein Tagelöhner gewesen und dafür, dass ich das Risiko eingegangen bin was eigenes zu wagen, muss ich nun die Konsequenzen tragen. Unsicherheit und nach zwei Jahren Pandemie auch Mittellosigkeit.

Aber ertaunlicherweise stelle ich fest. Mein Körper ist noch da, mein Herz schlägt noch. Ich bin zwar etwas verwirrt und weiß gerade nicht weiter, aber mein Weg wird sich mir schon früh genug offenbaren.

Gestern war ich beim Finanzamt. Meine Eventagentur wurde 2018 abgemeldet.

Jetzt wird alles nachträglich wieder angemeldet.

Heute hat mich Frau Kurzweg angerufen.

Sie machte sich Sorgen um mich und bot mir an ein Lebensmittelgutschein zu holen. Sie machte mir Mut meinen Weg zu gehen.

Ich wertschätze die Geste sehr.

Der Mitarbeiter vom Finanzamt war auch sehr freundlich.

Langsam habe ich Hoffnung, dass sich alles endlich klärt.

Bald werde ich mich über Liberty 🗽 Mutual international versichern lassen.

Bald werde ich wieder reisen können. Und ich werde dir meine Heimat zeigen Tanaka. Mit dir Tacos essen. Ich hoffe Du magst scharfes Essen.

Vielleicht verbringen wir meinen Geburtstag nicht mehr hier sondern dort.

Ich denke nahezu jeden Tag an dich. Denkst Du auch an mich?

Ach ja… ich wüschte ich könnte auch Rad schlagen.

https://www.jetzt.de/beziehung/psychologin-gibt-ratschlaege-bei-partner-innen-mit-depression

Aber ganz ehrlich. Das fällt mir schwer. Ich bin froh, dass ich das Gefühl habe, viele Menschen haben mittlerweile ein Blick auf mich und meine Themen. Das macht es irgendwie leichter zu wissen, das man nicht alleine ist.

Depressionen treiben mich eigentlich immer wieder an die Tastatur, aber die Leidenschaft am Schreiben hält mich dort.

Es tut unfassbar gut seinen Gedanken eine Form zu geben und die Ergebnisse zu sehen. Ich versuche mich nur nicht darin zu verlieren, dass plötzlich auch Zahlen wichtig werden. Ich gebe mir echt Mühe, die Accounts klein zu halten, aber als ich gestern mitbekam hier schon 1000 Views zu haben, wurde mir bewusst, das es völlig egal ist was ich tue. Je länger ich an einer Sache festhalte, desto besser werde ich darin.

Deshalb habe ich beschlossen gut zu mir selbst zu sein und ehrlich und frei meine Gefühle auszusprechen und zu schreiben. Es kann nicht sein, dass ich alleine mit so vielen seltsamen Gedanken bin. Die Welt wird mich schon verstehen.

Dematerialisiertes Wissen

Selten habe ich so gelacht wie bei diesem Artiekl über dicke Wälzer.

https://www.republik.ch/2022/01/07/waelzer-alarm?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Ich glaube man muss als Schriftsteller bereit sein auch unaustehlich zu werden, denn schließlich geht es ja darum in die Köpfe der Menschen zu dringen und dort für Wirbel zu sorgen.

Tanaka… in meinem Kopf habe ich dich gefesselt und hingebungsvoll mit Wachs gefoltert. Deine Augen sind verbunden. So wie du in meinem Kopf drin bist, so bin ich auch in deinem.

Ich bin wirklich gespannt wer wann zuerst nachgibt.

Ich habe mir zur Regel gemacht, dass dir die Außenwelt gehört und mir alles im Netz passiert.

Heute habe ich das erste Mal ein BH getragen. Es war ein seltsames Gefühl. Ich musste weinen, als ich mir eingestand, dass der PushUp von HM zwar nicht mein Stil ist, aber ich gerne wirklich gerne Brüste hätte. Ich habe mich darin gefallen als ich ein T Shirt drüber zog, was mir ein Künstler geschenkt hat.

Und darüber hinaus trage ich nichts außer einer Boxer und einer grauen Short, die kürzer ist als die schwarze CK Boxer. Dardrüber trage ich ein Pullover den mir eine Blumenverkäuferin geschenkt hat. Fuck You steht in Nadelstreifen Schrift drauf.

Alles was ich jetzt nur noch machen muss ist an den richtigen Stellen die Haare los zu werden. Ich glaube du magst es glatt. Du selbst bist nämlich in meiner Erinnerung rasiert gewesen.

Ich vermisse deinen Geruch und deine Stimme.

Manchmal frage ich mich, wie es wäre in dein Ohr zu flüstern… während mein Hand dich am Hals packt und ich dich zu meinem Besitz deklariere.

Du gehörst mir, so wie ich dir gehöre.

Zwischen uns gibt es keine Grenzen.

Uns gehört die Nacht. Die Welt.

Du warst jetzt lang genug Krieger und Held.

Es wird Zeit dich zu belohnen. Du hast dir alles verdient was ich mit dir zu tun gedenke.

Das und noch mehr.

Ich würde dich dran hindern sprechen zu können. Ich würde dich knebeln.

Du könntest dich nicht zur wehr setzen und wärest unfähig dich meiner Liebe zu wiedersetzen.

Das alles stelle ich mir vor Tanaka.

Du hast mir meine Wahl genommen als du mit mir harmoniert hast.

Jetzt nehme ich dir die Fähigkeit dich zu wiedersetzen.

Du siehst ein Krieger in mir. Du liest mich gerne hast du gesagt.

Nun… dann hoffe ich, dass du dieses hier auch liest.

Es wird Zeit, dass wir uns wiedersehen.

Hast Du Angst davor?

Kommst du zu mir, oder soll ich zu dir?

Wie man Worte vergiftet.

Lieber Tanaka,

noch traue ich mich nicht dich zu kritisieren, ich glaube das würde ich nur persönlich machen. Es hier zu tun, finde ich bedenklich. Ich möchte dich nicht bloß stellen.

Aber wenn ich dir irgendwann ins Gesicht sage, was ich bedenklich finde, dann kannst du dir sicher sein, dass ich dir vertraue. Wenn ich sogar den Mut finde dich irgendwann mal zu beleidigen. Dann glaube ich daran, dass ich dich nie verlieren könnte.

Ich beobachte mich selbs ein wenig zu sehr, da ich mit der Situation des Zuhause festsitzen völlig überfordert bin. Ich vermisse es große Veranstaltungen zu organisieren. Aber aktuell nehmen mich meine Texte sehr ein und der Transparenzbericht, den ich für Behörden vorbereite.

Auch mein neuer Bussiness Plan nervt, da ich mir fest vorgenommen habe, nur legales zu tun. Und in Deutschland hat man als Unternehmer immer das Gefühl es ist alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist und darüber wird geschwiegen, denn es soll jeder gefälligst selbst für sich herausfinden, was sich nicht verbieten lässt.

Und so endete ich mit dem Schweigen und Schreiben.

Heute möchte ich dir ein wenig darüber erzählen wie ich aufgewachsen bin. Ich bin kein Kind von Traurigkeit, auch wenn das hier den Anschein erwecken mag. Das Gegenteil ist der Fall. Ich liebe das Leben so sehr, dass ich mit fast allem schon Geld verdient habe.

Egal ob Menschen Träume verschaffen, sie abzufüllen, ihnen ein schlechtes Gewissen aufschwatzen oder die digitale Ikompetenz vorführen.

Alles lässt sich zu Geld machen, es ist nur eine Frage des Kontextes. Die Plattformen sind für mich wie Modelagenturen. Wir haben überall SetCards, Profile und sind an vielen Stellen Karteileichen.

Noch bin ich überall online, da ich die Blicke der Menschen durch mich auf sich lenke, damit Menschen das Gefühl haben, in sich durch mich etwas wertvolles zu finden, was sich nicht beschreiben lässt: Ein Flimmern von Ideen.

Ich weiß, dass ich nicht immer so wie jetzt besessen morgens aufstehen werde um dir zu schreiben. In der Hoffnung, dass du das liest und mir verzeihst, dass ich so furchtbare Angst davor habe wieder Nähe zuzulassen.

Ich möchte dir heute erklären woran das liegt.

Meine Erinnerungen fangen bei etwa 2 Jahren an. Aus Erzählungen weiß ich, dass ich ein unfassbar ruhiges Kind war. Meine Mutter hat mich einmal fast erstickt, aus versehen. Sie durfte mich lange nicht als das eigene Kind ausgeben hat sie mir erzählt. Meine Oma machte sich Sorgen, was die Leute sagen würden. Meine Mutter war nie mit meinem Vater verheiratet. Sie war 21 er 18 als ich zur Welt kam.

Ich war nicht geplant und wurde in einer Eisdiele gezeugt. Meine Mutter ist unfassbar religiös gewesen (?) obwohl sie sich nicht wirklich an die Regeln der Kirche hält.

Meine Mutter hat zwei Namen. Nennen wir sie an dieser Stelle einfach mal Weiss und Olive.

Die Mutter die ich liebte, war jene die sich weiss nannte. Doch ich weiß nicht was passiert ist, irgendwann nannte sie sich nur noch Olive und ich hatte keine Mutter mehr sondern nur noch eine katastrophale Schwester, die mir Kopf und Bauchschmerzen bereitete, weil ich alles für sie entscheiden sollte, was wichtig war. Sie glaubte mich nur in ihre Entscheidungen mit ein zubeziehen, aber de facto war es eher so, dass sie mich entscheiden ließ und dann doch tat was sie wollte.

Ich habe immer feste Strukturen geliebt. Regeln an die sich jeder zu halten hatte. Aber ich wollte auch gefallen. Diese Balance ist nicht gerade einfach, denn die meisten Menschen sind leider unfassbar dumm und stur. So wie ich es aktuell auch bin.^^

Ich vermute die emotionale Seite in mir ist die dumme und die rationale Seite die sture.

Aber zurück zu meiner Strukturliebe. In der Kirche der Mormonen lernt man wie in jeder Kirche mehrere Thesen über das Leben.

Es gibt eine Welt da draußen. Und es gibt uns. Die Böse, wir gut. Passt auf euch auf.

Drogen: Kaffe, Cola, Schwarztee Alkohol und das harte Zeug ist schlecht.

Sprache: Wörter sind gefährlich, sie lenken deine Gedanken.

Kleidung: ja, es gibt magische Unterwäsche, die es schwer machen soll sich auszuziehen.

Seelen: Auch Tote habe ein Recht darauf in den Himmel zu kommen, wir taufen uns an ihrer Stelle, damit sie auch die Wahl haben in den Himmel zu kommen.

Staaten: Wir beugen uns dem Willen den Staates, nehmen aber von allem nur das Beste. Keine Kompromisse.

Partner: Keusch bis zur Hochzeit ist ehrenwert. Die Ehe ist für die Ewigkeit.

Und nun kommen wir zum kompliziertem Teil. In der Kirche habe ich gelernt mich gut zu kleiden, zuverlässig und geduldig zu sein, zu debattieren und mit Texten und Meinungen zu jonglieren. Die Kirche baut auf Glauben. Und der Glaube ist etwas völlig absurdes. Du musst erst Sprache lernen um zu verstehen, dass du nicht alles verstehen kannst und dann musst du vage Hoffnung zementieren lernen und dich einem Schicksal überlassen.

Also nochmal: Du lernst Wissen, damit du Glauben hoffen lernst.

Und die Waffe gegen Glauben sind Zweifel.

Ich baue mir deshalb einen zweifelhaften Ruf auf, weil der Zweifel alles kaputt machen kann. Gleich ist ein sehr dehnbarer Begriff. Depressionen verlaufen bei jedem anders. Krankheiten sind eigentlich privatsache.

Und nun kommen wir zur Digitalisierung. Was die Firmen können, das kann ich auch. Ich nutze die Daten meiner Äpfel um mich selbst zu tracken. Und das benutze ich als Waffe um meine Rechte zu erwirken.

Als Schriftsteller bist du nachtragend, denn du führst dir deine eigene Gedanken und Fehler, deine Themen immer wieder vor Augen, bevor du was veröffentlichst.

Diesen Blog betreibe ich filterlos, einfach um in der Übung zu bleiben. Schreiben ist meine Form von Meditation. Ich muss nicht mal mehr auf die Tastatur schauen, denn dass ist irgendwann überflüssig geworden und ich weiß, dass du sogar mitbekommen hast, wie ich auf einen schwarzem Display weitergeschriben habe, weil ich eine innere Einsicht und Klarheit habe, die vermutlich nur eine Leihgabe ist, aber ich mache das beste draus und schreibe alles was mir durch denk Kopf geht aus Liebe zu dir.

Und hier wird es problematisch. Am liebsten würde ich dich nicht lieben, denn das macht mich verletzbar. Wenn dir etwas passieren sollte und ich nicht auf dich aufgepasst habe, dann könnte ich mir das nicht verzeihen.

Du bist ein Mann und kannst sehr gut auf dich selbst aufpassen, aber ich gehe mit allem an die Öffentlichkeit, weil die Schnauze voll von der verlogenen Doppelmoral dieser Gesellschaft habe. Ich will mit Deutschland als System nichts mehr zu tun haben, das Land ist im tiefsten Mittelalter in Sachen Menschenbild, Rechtswesen, digitalen Fähigkeiten.

Es würde mich nur wenige Anrufe kosten und wir könnten in den nächsten Flieger nach Mexiko sitzen und ich würde dieses Land aus Mexiko raus mit offenen Forderungen fluten, Pressearbeit machen und aus der Sonne heraus hier vielen Würdenträgern, Politkern, Bürokraten, das Leben zur Hölle machen.

Das liegt daran, dass ich gelernt habe, mir viele Jahre nicht anmerken zu lassen, was ich sehe und höre. Ich habe nichts gesagt.

Und hier kommen wir nun zu den Gründen meiner Verschwiegenheit. Outings tun unfassbar weh.

Mein Outing ist in mehreren Phasen immer gegen meinen Willen gewesen. Das erfüllt mich mit sehr viel Scham und dem Wunsch mich bei den Personen zu rächen.

Als Kind verhielt ich mich ziemlich bi. Aber ich mochte es mich mit Jungs zu kabbeln und ihnen das Gefühl geben stark zu sein, auch wenn ich stärker war.

Mädchen fand ich unterhaltsam. Ich redete gerne mit ihnen, weil Jungs weniger redeten.

Soweit so gut.

Ich hatte auf dem Gymnasium mein erstes Outing. Das lag daran, dass mich einige Jungs so mobbten, dass ich irgendwann mit einem Dealer zusammen war. Ein Badboy. Er war 19 ich 16 und er hatte ein Sixpack und war all das was ich nicht sein wollte. Er fuhr auto, rauchte, war richtig männlich.

Ich lernte ihn kennen während ich ein Praktikum bei einem Anwalt machte, trug Anzüge und fuhr dann raus zu ihm.

Als man mir dann irgendwann mal wieder drohte mich zu verprügeln und einmal sogar ein kleines Taschenmesser zückte, da erzählte ich von ihm und zeigte ein Bild von seinem definiertem Körper.

Meine Verteidigung war simpel: „Solltest Du es nicht hinbekommen mich umzubringen, wird er es erfahren und er wird mit dir gegen deinen Willen das anstellen, was er mit meinem Willem mit mir macht.“

Natürlich übertreibe ich an dieser stelle. Es war eher ein:

„Ich werd das meinem Freund erzählen und der ist stärker als du.“

Aber der erste Satz gefällt mir besser. Er klingt krasser.

So einen ähnlichen Satz hatte ich mal gebracht als mich im Hamburger Hauptbahnhof ein Typ anmachte, mit dem typsichen: „Was glotzt du so?“

Dort habe ich das erste Mal meine sexuelle Präferenz als Verteidigung benutzt. Er unterstellte mir seine Freundin anzugaffen, dabei träumte ich nur vor mich hin.

Ich erzählte ihm, das war war einige Jahre später, als ich ein Praktikum in Straßbourg bei einem Menschenrechtsanwalt machte, dass ich auf Typen stehe, gab ihm die Karte meines Anwaltes und sagte er solle doch denn Mumm haben, mich zu schlagen und nicht einfach nur zu drohnen, damit ich ein Grund hätte ihn in die Zelle zurück zu bringen aus der er gekrochen kam.

Das hatte ich wirklich so gesagt.

Kurz zuvor hatte meine Mutter nämlich ein Brief an den Ex gefunden mit dem ich mein erstes -freiwilliges- Mal hatte.

Sie, die mit einem verheirateten Italiener eine Affäre hatte, wollte das ich mit dem Bischof redete, weil ich mit jemandem Sex hatte, für den ich wirklich was empfand.

Ich klammerte sehr an ihn. Er hat wegen mir seine Nummer geändert und einmal saß ich sogar circa 9 Stunden vor seiner Tür. Ich wollte mit ihm reden.

Als er mir seine Gefühle gestand… naja… da hatte ich mir bereits Trost bei einem Punk gesucht. Das wollte ich ihm nicht vorenthalten und er sah mich von da an als Bitch.

Das habe ich bis heute nicht richtig überwunden.

Für mich ist es eine enorme Überwindung gewesen mich auf ein Treffen einzulassen.

Wir beide waren in den falschen Dingen sehr konservativ. Er mit seinen Worten ich mit meinen Ängsten.

Meine Mutter fand ein Brief, den ich nie abgeschickt hatte. Ich habe viele Texte die ich nicht veröffentliche.

Sie, die seit Jahren nicht in die Kirche ging forderte mich auf mit den Bischof zu reden. In meinen Augen war meine Mutter eine Ehebrecherin.

Und später gab ich mir die Schuld daran, dass sie verprügelt wurde.

Die Frau und die Tochter des Mannes mit dem sie was hatte, hatten ihr aufgelauert.

Es war nicht meine Schuld.

Ein paar Tage später kam eine Dokumentation auf Arte. Ein Mann kniete nieder mit einem Blumenstrauß und bat um die Hand eines anderen Mannes.

Meine Mutter sagte, dass schwule der größte Abschaum dieser Welt sind.

Dieser Satz brach die Liebe eines Sohnes zu seiner Mutter.

Sie hatte nich nur meine Privatsphäre missbraucht weil sie in meinem Müll gewühlt hatte, nein sie wusste wie ich für einen jungen Mann empfunden hatte und brachte diesen Satz raus.

Das war schlimmer als das Mädchen dem ich etwas persönliches schriftlich anvertraut hatte und die mein Brief fotokopiert am Bahnhof an die Säule geklebt hatte, wo jeder Schüler vorbeikommt. Jaqueline aus dem Ghetto. Ich hoffe sie ist heute Mutter von 7 Kindern und lebt auf 60m² mit 3 Katzen und 2 Hunden von der Stütze.

Das waren die sexuellen Outings.

Meine Hochbegabung habe ich mir aufgespart für, die schlimmste anzunehmnde Krise. Die Gegenwart.

Stell dir vor, du siehst und liest Menschen, kannst einigermaßen vorherahnen wie sie sich verhalten werden und bist dazu verdammt nur zuzugucken und so wenig Einfluss wie möglich zu nehmen. Kassandra steckt in jedem von uns.

Heute nennen wir es Theory ot the Mind, Spiegelneuronen, Algorhytmen, BigData, Missions. Damals nannte man all das schlichtweg: Orakel, Seher, Propheten.

Ein falscher Prophet, der gute Luzifer? Oder die Kirche?

https://www.churchofjesuschrist.org/study/general-conference/1999/10/beware-of-false-prophets-and-false-teachers?lang=deu

Nun ich vermute so erging es Luzifer. Er muss wohl auch ein hochbegabter Autist gewesen sein.

So wie du meine Wahl kaputt gemacht hast Tanaka, wir einmal diesen Moment hatten, wo ich das Gefühl hatte von dir gelesen werden zu können, so muss es ihm wohl ergangen sein.

Er wollte das alle Seelen zurück kehren, sagt man.

Ich bin vor dir in einem spirituellem Vakuum gewesen, weil ich nur das christliche Weltbild kannte und biorgaphiebedingt ablehnte. Ich würde mich unfassbar gerne mit dir privat und unter vier Augen über dein Weltbild unterhalten.

Wie du weißt, ist mir materieller Besitz nicht so wichtig.

Was mir wichtig ist, ist das es dir gut geht. Das du mich liest. Und das wir langsam aber sicher zueinder finden, sofern du auch willst.

Ich wünsche mir eine echte Freundschaft als Grundlage für mehr.

Ich möchte mit dir ein Leben offline führen, damit ich online darüber schreiben kann, dass es möglich ist.

Egal wer du bist. Es gibt jemanden der dir deinen Freiraum gibt und trotzdem die Zügel in der Hand hält.

Gestern schrieb ich mit jemanden der eine schöne Definition von Liebe hatte:

„Schwierig. Es ist eine Abhängikeit ohne in Unfreiheit zu leben.“

Das will ich mit dir. Nach unseren Regeln.

Ich brauche keine Worte, die wurden alle bereits zu oft vergiftet.

Und ich finde es auch nicht schwierig, sondern einfach. Ich lass dich sein und freue mich über die Nähe, in der Hoffnung dass sie irgendwann…

Du weißt was ich mir wünsche.

Warum geht das nicht? Frage an Apple.

Bitte erinnert euch daran, dass ich ein Debattierer bin. Ich liebe provokation.

Ich habe mich beispielsweise bei vielen Online-Spielen angemeldet damit ich meine Wut und Frust an jene Mitarbeiter los werden kann, die schon mit Wut in der Stimme den Versuch unternehmen mir irgendwas aufzuschwatzen.

Ich liebe es wenn alle paar Wochen irgendjemand es wagt sich mit manipulativer Rhetorik an mein Geld heranpirscht.

Tanaka Du hast alles richtig gemacht, indem du versucht hast mich zum Schweigen zu bringen.

Du wusstest das wohl nicht.

Aber zurück zur Apple Frage mit der ich mich seit Monaten plage.

Warum kann ich Einkäufe nicht von einer ID zu einer anderen übertragen?

Warum kann ich Einkäufe nicht von einer ID zu einer anderen übertragen?

Ich habe von 2013 bis 2016 in einem Apple Premium Reseller gearbeitet. Ich wusste seitdem ich 16 bin, dass ich irgendwann Schriftsteller sein wollte. Ich dachte wenn ich erstmal Geld habe, dann kann ich schreiben worüber ich will.

Seit der Pandemie frage eher welche Rechte ich habe und gehe davon aus, dass ich statisitsch gesehen noch viele Jahre leben werde, wenn ich es nur schaffe am Leben zu bleiben.

Ich habe also Apple angeschrieben denen erklärt, dass mein altes iPhone geklaut wurde, dass ich an einer Story über Lobbyarbeit, Korruption, Marketing und PR dran bin. Nur letzteres mag ich. Ich mag es wenn Leute an mir zweifeln, dadurch kann ich mich wehren. Manchmal trolle ich ein bisschen um den Leuten ihre eigene Inkompetenz vor Augen zu führen. Unsere Gesellschaft ist voller Logikfehler.

Ich liebe das am Menschsein. Mein einziger Logikfehler bist du Tanaka.

Bitte verzeih, dass ich dich um Mittelpunkt von dem gemacht habe, was am wertvollsten ist. Liebe. Ich vermute mal du hast es nicht geahnt, dass ich beschlossen habe, dass Du entweder mein Mann wirst oder kein Anderer. Ich habe die Nase voll vom Spiel mit den Menschen, weshalb ich mich dem Vernetzen und schaffen von einem System widme, wie sich mein Geld vermehrt.

Zum ersten Mal in meinem Leben in Deutschland bestehe ich auf meine Rechte und erfülle gerne alle Pflichten.

Man kann mich nicht ewig gegen meinen Willen hier behalten und ich will auch nicht eine Firma als Sprungbrett nutzen um das Land zu verlassen. Im Gegenteil ich seziere alle Firmen und Prüfe sie auf Herz und Nieren.

Und heute hat Apple versagt.

Ich habe für das Unternehmemen viele Tausend Euro erwirtschaftet, mit einem Kollegen haben wir mal 12 000€ Umsatz in 4 Stunden gemacht.

Viele Kunden habe ich dabei beraten und immer war ich der der für die VIP oder die schwierigen Kunden zuständig war.

Und nun bin ich selbst ein schwieriger Kunde.

Ich löse meine Firma auf und komme nun an die Grenzen meiner Geduld.

Wenn ich etwas kaufe, ist es meins. Das galt in der alten Welt. In der neuen Welt muss man darum streiten, dass das was du gekauft hast auch deines bleibt.

Digitaler Nachlass wird gerade erst jetzt entwickelt.

Ich habe über 1500€ in Apps, Musik, Abos ausgegeben.

Nun observiere ich sehr genau wie sich welches Profil / ID entwickelt. Ich habe schon länger ein Problem mit Identitätsdiebstahl. In meiner Schufa gibts mich mehrfach. Ich bin scheinbar auch ein Tischler um die 45 Jahre der hoch verschuldet ist.

Meine echten Schulden belaufen sich unter 15 000€.

Ich habe ein Problem mit Schulden und ein Problem mit Verboten.

Ich schreibe unfassbar viel, weil ich Angst habe, dass mein Gedanken sich verändern könnten wenn ich alle Impfungen habe. Ich weiß, dass der Gedanke absurd ist. Aber wissen wir wirklich wie weit die Nanotechnologie mittlerweile ist?

Ich glaube zwar, dass hier in Deutschland alles verhältnismäßig moderat ist. Das liegt wohl daran, dass man mit der Stasi Vergangenheit etwas sensibler geworden sind.

Andere Länder sehen das anders.

Doch wie sieht es bei Marken?

Die Privatsphäre zu schaffen ist ein Kraftakt. Ich glaube, dass wenn Behörden sich wirklich daran halten nur analog und bürokratisch zu arbeiten, dann meinetwegen. Aber es wäre naiv das zu glauben. Deutschland ist scheinheilig und stellt sich öfters dümmer da als es in Wirklichkeit ist. Ich wünschte all die Waffen die defekt sind, wären mit Absicht defekt exportiert worden. Das hätte was. Aber nein Deutschland kämpft subtiler. Sprache und Psyche ist das Machtinstrument der Bundesanstalt. So unfassbar viele Errungenschaften sind hier erhalten, und dennoch muss sich jeder erst sein eigenes Bilde von der Gesetzteslage machen. Und diese ist absurd, denn man kann sich auf Gesetze berufen die vor Jahrunderten geschrieben worden, genauso wie auf Gesetzte die erst vor zwei Wochen in Kraft getreten sind. Das schaft ein Vakuum für die Realität. Welche Gesetze haben also eine wirkliche Gültigkeit?

Ich halte die Kombination von Kunst und Kryptowährung für genial. Etwas zeigen, was für alle schön ist, aber ein Geheimnis daraus machen.

Die Balance muss jeder für sich finden.

Apple habe ich heute zur Weißglut getrieben, indem ich die Frage Warum gestellt habe, indem ich die Fehler der Gesprächsführung offen gelegt habe, ich habe eine ganz einfache und spezifische Frage gestellt, im Chat, im Supportlevel 1 und im Supportlevel darüber. Die Callcenter Mitarbeiter taten mir furchtbar Leid. Aber es ist unglaublich traurig, dass die alle nicht gelernt haben zu delegieren.

Ich weiß es nicht, aber ich finde das gerne für sie heraus.

Oder

Das ist Firmeninterne Politik. Darüber darf ich nicht sprechen.

oder

Das ist ein Betriebsgeheimnis tut uns Leid.

All das wären gültige Antworten.

Aber billige Hinhaltetechnik und schlechte Gesprächsführung veranlasst mich schon fast dazu alle meine Einkäufe bei Apple zu reklamieren und aus dem System auszusteigen. Jailbreak für meine Firma, statt Jailbreak für ein Telefon.

Eine Chance habe ich noch: Das berühmte Feebackformular. Schauen wir mal was daraus wird.

Arche Noah der Gegenwart

Papierkrieg, Papierflut, Worte, Fremdwörter, Kunstworte, rethorische Fallstricke, emotionslose Floskeln, parallele Realitäten und Scheinwelten.

Heute ist von der Deutschenrentenversicherung ein batzen Papier gekommen. Der Umschlag ist gruselig. Ich fing an zu lesen, bis ich feststellte, ich verstehe weniger als die Hälfte der ersten Seite. Frust. Resignation.

Ich habe bereits ein Erfolgserlebnis heute. Mir HelloFresh habe ich über eine nie angekommene Box gesprochen. Dadurch haben die mir 38,48€ zurück erstattet.

Ich habe zwei Boxen bekommen. Ich hatte ein Gutschein von Vodafone über 70€ in meiner Callya App.

Es ist seltsam, früher als ich wie ein bekloppter gearbeitet hatte und immer glücklich und zufrieden war hatte ich nie einen Gutschein in der App. Und jetzt gewinne ich in Gewinnspielen, mir wird langsam aber sicher Aufmerksamkeit zuteil, ich fordere Hilfe und sie wird mir gewährt.

Gestern hatte ich das erste Mal ein Gespräch mit der Psychologin der mexikanischen Botschaft. Ich trenne mich gerade von der Vorstellung die meine Mutter für mich entwickelt hat. Aus mir soll was „großes“ werden, ich sei für etwas „göttliches“ bestimmt und mich würden „heilige Kräfte“ beschützen.

Ich habe meiner Mutter erklärt das ich aufhören werde ihr Sohn zu sein und einige Jahre wahrscheinlich wie vom Erdboden verschwunden leben werde, mit Glück wird sie irgendwann eine Tochter haben.

Ich habe es nicht übers Herz gebracht ihr zu sagen, dass ich immernoch zusammenzucke wenn es knrazt. Das ich egal wo ich bin, manchmal das Gefühl habe sie würde mit ihrer schlechten Laune durch die Tür kommen und mich wegen irgendetwas anschreien.

Ich weiß, dass man die Vergannheit manchmal ruhen lassen muss. Aber ich kann aktuell nicht anders als mir Gedanken darüber zu machen, ob ich wirklich in Europa unter den Gesetzten der analogen VPN Pflicht (Maskenpflicht) leben will.

Pirvatsphäre ist ein Relikt geworden. Und die gesellschaftliche Aktzeptanz der Individualität ist nur noch online und hinter verschlossenen Türen möglich.

https://www.heise.de/news/Hackerkonferenz-rC3-Big-Brother-automatisch-lokalisieren-6315353.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Mancher einer mag denken, dass ich zu paranoid geworden bin Tanaka… aber ich bin bewusst online. Immer in der Hoffnung, dass wir uns verabreden können. In der Hoffnung dich wiederzusehen.

Du weißt wie wichtig Du mir bist. Ich habe fast alle Gefühle in dir vergraben, damit ich mich fallen lassen kann, damit ich mir erlauben kann wütend zu sein und mit den Parasiten der Paragraphenreiter, (Anwälte meiner Versicherung) und den Zeitschleifen zu interagieren, (Muggle). Wut war immer ein Zeichen von Schwäche für mich. Ich habe mir nicht erlaubt wütend zu sein, ich war lieber hinterhältig, arglistig, raffiniert, falsch. Mein ehemals bester Freund wusste, dass wenn ich zu irgendeinen seiner versnobbten Gäste, die mich mal als Bimbo oder Kellner seiner Party wahrnahmen besonders freundlich war, war es die pure kalte Verachtung. Ich hätte mir gewünscht, dass er mal für mich einstehen würde. Lloyd the Nomad, obwohl er als Ami oft meine Grenzen überschritt, da er eine andere kulturelle Prägung hat, hat mich einmal in einer Diskussion verteidigt wie ein Löwe. Ohne das ich hätte was sagen müssen. Ich habe ihn seitdem sehr ins Herz geschlossen. Auch wenn ich mit ihm kein Zimmer mehr teilen würde, weil er Schnarcht wie ein Laubgebläse. Aber das war ein Akt der Freundschaft den ich ihm nie vergessen werde. Von dem gefallenenem bestem Freund habe ich mir gewünscht, dass ich nicht immer der sein muss, der sich um den Kontakt kümmert, dass er mich einfach mal von sich aus anruft, dass er sich versucht in meine Lage zu versetzten. Ich dachte wir kennen uns schon sieben Jahre, er müsste wissen, dass mir meine Freiheit und gutes Essen unfassbar wichtig ist, dass ich derjenenige sein möchte, der den Kalender mit Anfragen füllt. Dass ich es hasse, wenn man mir sagt was ich wie wann zu tun habe. Ich bewege mich im Rahmen der mir bekannten Gesetzte.

Und ich finde es lächerlich, dass der Gesetzgeber mich nun dazu zwingt prüfende Dritte zu beauftragen, als ob mein Wort nichts wert wäre.

Ich bereite gerade einen Verteiler vor. Noch nur mit Anwälten. Noch halte ich die Presse außen vor. Wenn es nach mir gehen würde, würde ich alle Vorlagen der Bürokraten in einfaches und verständliches Deutsch umschreiben.

Ich bin entsetzt darüber, dass Menschen vergessen haben, dass das Menschsein kostenlos ist. Wo sind bloß die Gefühle hin?

Wo sind meine Freunde wenn ich eine Umarmung brauche?

Wieso sind wir dazu erzogen worden uns immer zuerst um uns selbst zu kümmern und wieso haben wir so wenig Einfühlungsvermögen?

Wenn die Eltern über mir ihre Kinder anschreien, tut mir das in der Seele weh. Ich will nur noch den Wind, das Meer und dir zuhören. Ich vermisse den Klang deiner Stimme.

Sehnsucht nach dir und Angst vor der Wirklichkeit

Lieber Tanaka,

mich durchflutet gerade ein Schauer. Ich bin den Tränen nahe, weil ich nicht weiß, wie ich zu dir kommen kann. Tag und Nacht denke ich an dich. Du bist kein Badboy, du bist ein wundervoller Mann.

In meinen Augen bist du durch deine Beständigkeit mittlerweile sogar mehr Mann, als die meisten Männer die ich je kannte. Du bist in der Nähe obwohl ich mich nicht traue dich zu sehen.

Ich weiß, dass für normale Menschen der Sturm meiner Mails meiner Gedanken meiner emotionalen Ausbrüche zu viel ist. Traumabewältigung ist der schmerhafteste Heilungsprozess den ich bisher hatte.

Es tut mir Leid, dass ich so zügellos stille Schreie und Tritte in alle Richtungen austeile. Es tut mir Leid, was ich mit deinen Gedanken und Gefühlen mache. Ich wusste nicht, was auf mich zukommen würde, als ich dich bat stark zu sein, damit ich mir erlauben kann schwach zu sein… Ich wünschte ich könnte dir das alles direkt sagen, aber ich bin nicht gut darin, Menschen meine Gedanken und Gefühlen direkt ins Gesicht zu sagen. Ich bin lieber stumm und unsichtbar.

Ich weiß dein Schweigen zu schätzen, es erlaubt mir zu reden. Ich habe das Gefühl du hörst mir zu, du liest mich, du siehst mich. Du tust nicht viel, aber du tust das richtige. Du bist wieder sichtbarer. Du bist wohl sowas was die Menschen ein Freund nennen. In vielen Dingen bei vielen Gesprächen habe ich das Gefühl durch die Masken des Internets immer wieder mit dir zu schreiben.

Ich erinnere mich so gerne an dich. Es ist vermutlich obsessiv. Ich glaube in den Augen von Fremden bin ich ein Stalker. Ich hoffe sehr, dass ich das nicht bin.

Alles woran ich mich aktuell festhalte ist an das Versprechen was ich dir gab, dir irgendwann meine Heimat zu zeigen. Mich behandeln zu lassen bereitet mir Angst, so oft hatte ich Angst in Deutschland im Gefängnis zu laden, weil ich irgendwelche Gesetze brach die ich nicht kannte. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Und jetzt wo der Gesetzgeber so unfassbar viele absurde Gesetze erlässt frage ich mich immer öfter, bin ich wirlich krank, oder ist diese Gesellschaft krank? Ich fühle mich wie ein Geisterfahrer, bloß weil ich mir Zeit nehme Dinge richtig verstehen zu wollen. Mein Fachwissen in Biologie ist beschränkt, mein Abitur bestand ich nur weil ich Sekt in der Thermoskanne als Kräutertee ausgab und mich betrank, um die Angst vor dem Unwissen zu kaschieren. Wenn man mich Dinge fragt, erstarre ich manchmal. Ich kann unfassbar schüchtern sein, wenn ich außerhalb meiner Komfortzone bin.

Bitte vergiss die warmen Gefühle nicht die ich in all meine Briefe an dich bisher gelegt habe. Ich möchte demnächst die Gefahren die ich in deinen Verhaltensweisen gesehen habe thematisieren. Wenngleich ich mich in der Regel in der Öffentlichkeit sehr naiv und bescheiden gebe, so habe ich es faustdick hinter den Ohren. Stille Wasser sind tief. Bescheidenheit und Manieren bringen dich überall rein. Und wenn man lang genug irgendwo ist, dann ist man automatisch bekannt. Ich konnte öfters im Intercontinental Hotel keine 50 Meter gehen ohne irgendjemanden zu grüßen.

Als es soweit war, wusste ich, dass ich es geschafft hatte. Vom Leiharbeiter bis zu jemanden den man explizit anfragt und auf eigene Rechnung arbeiten lässt.

Das Haus war sogar das erste wo ich merkte, dass ich höhere Standards habe und pflege. Ich gestalte Kommunikation und Erinnerungen mit Hingabe. Ich liebe selbst mein Leid und bin oft verwundert, dass ich noch nicht in der Geschlossenen gelandet bin, weil ich oft das Gefühl habe, nicht ich zu sein. „Imposter-Syndrom“ soll das heißen. Ich fühle mich oft wie ein Blender.

Erst durch meine Gefühle für Alvaro, habe ich beschlossen, mich nicht mehr für meine Gefühle zu schämen. Erst durch die Pandemie habe ich die Kraft gefunden, mir einzugestehen, dass ich nicht als Mann sterben möchte.

Die WHO soll Transgender nicht länger als Krankheit klassifizieren habe ich kürzlich aufgeschnappt. Ich hoffe das stimmt.

Ich möchte nur Modeln und Schreiben, weil ich anderen ein Vorbild sein möchte, die aus ähnlichen Verhältnissen kommen. Wir müssen lernen unsere Wünsche und Probleme mit der Gesellschaft zu besprechen. Wer schweigt leidet lange unnötig.

Ich kann nicht Händchenhaltend mit jemanden in Berlin spazieren, weil ich immernoch Panik bekomme.

Das steckt so unglaublich tief in mir, die Ideologie dass ich in die Hölle komme, dass ich lieber den Himmel einreisse und die Ewigkeit als billiges Werbeversprechen abtue, statt mir noch mehr Lügen anzutun die sich für mich anfühlen wie Harakiri.

Ich fürchte mich vor Nähe und diesen seltsamen Gefühlen die ich für dich empfinde. Gefühle machen mich so verwundbar. Man kann Gefühle nicht kontrollieren. Sie sind das was uns irrational sein lässt. Weißt du… manchmal wünsche ich mir, du hättest mich nicht angesprochen. Es ist wahnsinn dir zu verfallen und so viel zu schreiben. Es ist verrückt, es war nie meine Absicht dich so unfassbar zu begehren. Ich lasse mir normalerweise sehr viel Zeit und beobachte Menschen sehr lange, bevor ich Annährungsversuche starte. Doch nun vermisse ich den Klang deiner Stimme, dein Geruch und dein Curry^^.

Dich auf Distanz zu halten verletzt dich…

Ich wäre jetzt bereit dich wiederzusehen. Lass uns uns verabreden. Ich möchte dich sehen, mit dir ein Film gucken, gemeinsam schweigen und dösen.

Ich habe ein Buch gefunden, „Vom Schlangenkult zur Christuskirche“ zwar habe ich den Glauben ad acta gelegt. Ich hoffe sehr, dass es nach dem Tod nichts gibt. Ich möchte der glücklichste Sünder sein, mein Namen, mein Geschlecht, meine Herkunft, meine Geschichte verleugnen und vergessen. Ich möchte ein neues Kaptiel schreiben, was sein Weg nicht in irgendwelche Seiten findet. Ich möchte das Handlungen zwischen dir und mir verschwiegen im Äther unserer gemeinsamen Erinnerungen nur in unseren Köpfen auf dem Pergament der Seele gebannt werden.

Es tut mir Leid, dass ich dich auf Abstand und Distanz gehalten habe, obwohl ich mich sehr nach deine Nähe und Gesellschaft sehne. Ich war nicht bereit ein Risiko einzugehen. Man weiß nie wie oft man sich an Menschen bindet. Du meintest zu mir Bedürfnisse würden sich ändern. Ich handhabe es anders. Ich bin der Meinung man entscheidet sich für Menschen. Ich habe das Wort Konaktbeschränkung wortwörtlich und halte mich stärker dran als die meisten.

Ich möchte mich neu schreiben.

Mein Körper soll ein neues Userinterface bekommen.

Ich bin bereit auf fast alle Menschen zu verzichten. Aber ich möchte nicht länger auf dich verzichten müssen.

Bitte halte die Kritik aus, die ich bereits geschrieben habe. Ich male dich hier als Leinwand meiner Wünsche, aber ich sehe auch unfassbar viele möglichen Probleme.

Ich glaube gemeinsam können wir sie bezwingen. Wenn du willst.

Du weißt wo ich bin, wenn du klingeln würdest würde ich dich nicht abweisen.

Für dich würde ich sogar das Haus verlassen und meine Ängste hinter mir lassen.

Lass uns bitte wieder aufeinander zu gehen und persönlich reden.

Ich möchte wissen wie dein Leben im letzten Jahr so verlaufen ist. Es gibt viel zu erzählen.

Und ich habe unendlich viele Fragen an dich. Ich möchte dich wirklich kennenlernen. Aufrichtig ohne Filter, ohne dir indirekt zu schreiben.

Ich möchte dir in die Augen sehen.

Mich interessiert was du denkst.

Ich bin auch bereit dich weiter ziehen zu lassen, falls ich „zu“ viel, bin.

Ich bekomme endlich die Hilfe die ich so lange angefragt habe. Jetzt muss ich mich nur so lange am Leben halten bis die Ämter sehen, welchen Bockmist, die WHO sollte Bürokratetie als Verbrechen gegen die Menschheit klassifizieren. Diese Kunstsprache ist das mieseste Machtinstrument was man sich einfallen lassen kann. Der Staat soll dem Volk dienen, ich fürchte ich muss demnächst ein Verteiler bastlern und mein Fall an vielen Stellen vortragen. Die Botschaft hat mir jetzt eine Liste von Anwälten geschickt.

Sei Monaten leide ich und weiß nicht an wen ich mich wenden soll. Alle Hotlines verweisen auf jemand anderen. Nur das Schreiben verschafft etwas Erleichterung.

Ich nehme es ernst mit meinen Versprechen. Es tut mir Leid, dass ich nicht immer ganz ich selbst bin.

Ich möchte nicht entschuldigen, dass ich vielleicht viel zu viel dramatisiere. Erinnere dich daran, dass aich aus dem Land komme wo Telenovelas erfunden worden. Und weil ich nicht singe, schreibe ich. Das ist etwas langatmiger als ein Song.

Ich schreibe dir, in der Hoffnung dass du mich immernoch magst.

In der Hoffnung, dass wir uns wieder sehen.

Auch wenn es nichts festes aus uns werden sollte, so würde ich gerne versuchen dich auf Kurzwahl zu haben. Als der erste Freund meines neuen Lebens.

Möchtest du mein Freund werden Tanaka?

Möchtest du mich auf meinem Weg begleiten dir eine gute Freundin zu werden?